Becke zieht vor Gericht

13.01.2004  |  Alle Einigungsversuche sind gescheitert. Bahn-Olympiasieger Daniel Becke zieht gegen den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) vor Gericht, um die Aufhebung seiner Sperre zu erzielen. Als nächstes versucht Becke per Einstweiliger Verfügung den bis zum 31. August 2004 datierten Ausschluss aus der Nationalmannschaft außer Kraft zu setzen.

Gelingt ihm das, würde es wohl bis zu einem Urteil vor Gericht ein Jahr dauern. Das heißt, dass Becke bei den Olympischen Spiele starten könnte. Der ehemalige Teamkollege von Jan Ullrich (bei Bianchi) hatte sich wie Jens Lehmann, Sebastian Siedler und Christian Bach bei der WM 2003 in Stuttgart geweigert, mit den Berlinern Robert Bartko und Guido Fulst im Bahn-Vierer zu fahren. Daraufhin hatte der BDR auf einen Start verzichtet und die vier Boykotteure gesperrt. Weil Bach sich später entschuldigte, wurde er inzwischen begnadigt.

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