Gericht wird entscheiden

UCI und Unibet gemeinsam gegen Startverbot

21.04.2007  |  (sid) - Der Radsport-Weltverband UCI hat zusammen mit dem belgisch-schwedischen ProTour-Rennstall Unibet um Rechtshilfe bei Belgiens Justizbehörden gebeten. Beide Seiten wollen klären lassen, ob das Startverbot des französischen Rennveranstalters ASO für das Team des westfälischen Profis Markus Eichler bei zwei Frühjahrs-Klassikern in der kommenden Woche in Belgien rechtens ist. Ein Gerichtsentscheid wird bis Dienstag erwartet.

Unibet war für die ASO-Rennen "Wallonischer Pfeil" am Mittwoch und Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag die Einladung verweigert worden. Offiziell wird die Ablehnung damit begründet, dass der Sponsor mit seiner Werbung für Internet-Wetten gegen in Belgien und Frankreich gültiges Recht verstoße.

Weil auch in Frankreich die Internet-Wetten ungesetzlich sind, durfte Unibet schon nicht beim Klassiker Paris-Roubaix sowie der Fernfahrt Paris-Nizza starten. Zudem zeigten sich auch die italienischen Organisatoren von Tirreno-Adriatico mit ASO solidarisch und sperrten das Team aus. Die Veranstalter der großen Rundfahrten liefern sich auf Unibet-Kosten ein Käftemessen, um eigene Interessen durchzusetzen. Das UCI-Reglement schreibt den Veranstaltern zwingend die Zulassung aller ProTour-Teams für ihre Rennen vor.

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