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"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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20.09.2007 - (Ra) - Ab der kommenden Saison werden die drei großen Rundfahrten nicht mehr Teil der ProTour sein. Nach jahrelangem Streit zwischen dem Weltradsportverband UCI und den Organisatoren von Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta a Espana hat die UCI nun nachgegeben.
Deren Präsident Pat McQuaid erklärte am Mittwoch gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP: "Wir sind einverstanden, den Wünschen der Veranstalter entgegenzukommen. Dazu zählt auch, nicht mehr Teil der ProTour zu sein. So wie in den vergangenen drei Jahren kann es nicht weitergehen. Wir befanden uns im Kriegszustand miteinander." McQuaid kündigte zudem an, dass das Leitungskomitee der UCI in der kommenden am Rande der Straßen-WM in Stuttgart über die Vorschläge beraten werde.
Im März des Jahres hatten sich die zerstrittenen Parteien in einem vorläufigen Kompromiss unter anderem darauf geeinigt, bis zum 21. September eine tragfähige Lösung zu finden. Zwei Tage vor dem Stichtag informierte die UCI die großen Organisatoren jetzt in einem Brief über ihre Vorstellungen die Zukunft der umstrittenen Rennserie betreffend. Die ProTour war im Jahr 2004 vom damaligen UCI-Chef Hein Verbruggen gegen große Widerstände und Bedenken durchgesetzt worden.
Wie eine reformierte ProTour aussehen könnte, ist aber unklar, auch wenn McQuaid andeutete, dass künftig überseeische Rennen wie die Kalifornien-Rundfahrt oder die australische Tour Down Under anstelle von Tour de France, Giro d’Italia oder Vuelta a Espana treten könnten. Allerdings gehören der Tour-Veranstalterin ASO noch andere grße (ProTour-)Rennen wie die Frühjahrsklassiker Paris-Roubaix und Lüttich-Bastogne oder die Fernfahrt Paris-Nizza. Eine Serie ohne all diese traditionsreichen Rennen hätte kaum sportliches Gewicht.
Bei der Tour-Veranstalterin ASO trafen die McQuaid-Vorschläge allerdings auf wenig Gegenliebe. ASO-Chef Patrice Clerc nannte sie gegenüber AFP „alarmierend“ und unakzeptabel" für die Zukunft des Profiradsports.
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