Zitat der Woche:
"Das wird eine Mannschaft, an der mein Herz hängen wird."
(Gerry Van Gerwen zum neuen Milram-Team)
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28.04.2007 - (sid/Ra) - Mit der alten Rollenverteilung ist das Team Milram bei der Niedersachsen Rundfahrt wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nachdem gestern Alessandro Petacchi für Erik Zabel den Sprint angezogen hatte, das Erfolgserlebnis aber ausblieb, war heute wieder der Italiener Kapitän und feierte prompt auf dem vierten Teilstück über 199,7km von Rheda Wiedenbrück nach Duderstadt seinen dritten Etappenerfolg. Petacchi, der auch weiterhin Gesamtführender bleibt, setzte sich im Massensprint vor dem Australier Graeme Brown (Rabobank) und Heinrich Haussler vom Team Gerolsteiner durch. "Anfahrer" Zabel belegte Rang 14.
„Kompliment an mein Team. Sie haben wieder großartig gearbeitet und die Etappe kontrolliert“, lobte Petacchi sein Mannschaftskollegen nach dem Rennen. „Grabsch, Poitschke und Sabatini haben das Finale vorbereitet und dann hatte ich mit Sieberg, Knees, Ongarato und Zabel ein starkes Team für den Sprint“, so der 33-jährige Sprinter, der vor seinem zweiten Gesamtsieg in Niedersachsen steht.
Heinrich Haussler hat nach seinem überraschenden dritten Platz den Kampf um den Gesamtsieg aber noch nicht aufgegeben. "Mit dieser guten Ausgangsposition habe ich vor der schweren Harz-Etappe noch alle Chancen", sagte Haussler. Der 23-Jährige ist im Gesamtklassement Achter mit 26 Sekunden Rückstand auf Petacchi.
Das gute Gerolsteiner-Ergebnis komplettierte der junge Italiener Oscar Gatto, der Platz fünf belegte.
Das T-Mobile Team konnte nicht an die starke Vortagesleistung anknüpfen. Gerald Ciolek, der die dritte Etappe gewann, belegte Rang sieben. Einen Platz vor Ciolek kam dessen Teamkollege André Greipel ins Ziel. "Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir haben es erneut versucht. Dass bei so einer jungen Mannschaft nicht jeden Tag ein Sieg herausspringen kann, ist ganz klar", so Jan Schaffrath, Sportlicher Leiter bei T-Mobile.
Eine Top-Ten-Platzierung für das Team Wiesenhof-Felt fuhr Neo-Profi Robert Wagner als achter heraus. Mit Andreas Schillinger vom Team Sparkasse belegte ein weiterer Deutscher einen Platz unter den ersten Zehn.
Lange Zeit geprägt wurde das längste Teilstück der Rundfahrt von einer fünfköpfigen Ausreißergruppe, die sich nach gut 50 Kilometern gebildet hatte und einen Maximalvorsprung von sechs Minuten herausfahren konnte. Evgeni Sladkov (Astana), Clement Lhotellerie (Skil Shimano), Daren Hill (Navigators) und die beiden Sparkasse-Fahrer Richard Faltus und Lars Wackernagel wurden jedoch kurz vor dem Ziel wieder gestellt. Im Finale versuchten noch einmal mehrere Fahrer, darunter auch Marcus Burghardt (T-Mobile), mit einer Attacke einem Massensprint aus dem Weg zu gehen, doch das Team Milram war am Ende zu stark und das Terrain nicht selektiv genug.
Die Rundfahrt endet am Sonntag mit dem letzten Teilstück von Osterode nach Göttingen.
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