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Zitat der Woche:
"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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29.04.2007 - (sid/dpa/Ra) - Tagessieg für einen Deutschen, Gesamtsieg für einen Italiener: Milram-Kapitän Alessandro Petacchi hat wie im Vorjahr die Niedersachsen-Rundfahrt gewonnen und Heinrich Haussler vom Team Gerolsteiner den letzten Etappensieg überlassen. Petacchi reichte auf der letzten Etappe ein Platz im Hauptfeld, um das Gelbe Trikot mit 14 Sekunden Vorsprung vor dem Australier Graeme Brown (Rabobank) und dem deutschen Ex-Meister Gerald Ciolek (Köln) erfolgreich zu verteidigen. Haussler wurde Vierter vor Erik Zabel vom Bremer Milram-Team.
Den letzten Tagessieg holte sich Haussler im Schlussspurt nach 184,4km zwischen Osterode und Göttingen vor Ciolek und dem Australier Aaron Kemps (Astana), Zabel belegte den sechsten Platz.
Bis kurz vor dem Ende der Abschlussetappe hatte es nach einer Überraschung ausgesehen. Eine 13-köpfige Spitzengruppe, in der unter anderem das Team Gerolsteiner mit Volker Ordowski, Sven Krauss und Matthias Russ gleich drei Fahrer dabei hatte sowie das Team T-Mobile mit André Greipel und Linus Gerdemann vertreten war, hatte sich an der ersten Bergwertung nach 19 Kilometern vom Hauptfeld abgesetzt. Rund 2000 Meter vor dem Ziel wurden die Ausreißer jedoch eingeholt, so dass die Entscheidung wieder im Sprint fiel.
Drei Tagessiege nach fünfen im Vorjahr
Sprintstar Petacchi, der im vergangenen Jahr alle fünf Etappen gewonnen hatte, feierte in diesem Jahr drei Tagessiege. Am Samstag hatte er die vierte Etappe über 199,7km von Rheda-Wiedenbrück nach Duderstadt vor Brown (Rabobank) und Haussler für sich entschieden. «Dieses Jahr war es wesentlich schwieriger, die Rundfahrt zu gewinnen», sagte der Sieger. «Ich musste viel mehr arbeiten, vor allem heute.» .
Auch für das Team Gerolsteiner nahm die Rundfahrt ein versöhnliches Ende: "Ich habe schon am Samstag gemerkt, dass noch etwas geht. Für die schwere Harzetappe heute hatte ich mir viel vorgenommen. Ich freue mich, dass es geklappt hat", sagte Haussler, dessen Teamleiter Christian Wegmann eine letztlich positive Bilanz zog: "Es ist zwar nicht ganz so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Aber dafür konnten wir uns zumindest am letzten Tag noch in Erscheinung setzen."
Auch T-Mobile, das durch Ciolek einen Etappensieg errang, war mit der Leistung bei der Rundfahrt nicht unzufrieden. Für das Team-Wiesenhof endete die Rundfahrt ebenfalls versöhnlich: Daniel Musiol belegte im Sprint Rang fünf.
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