Profi-Radsport

Abgewiesene Klage

McQuaid begrüßt Entscheidung gegen Kashechkin

29.11.2007 - Hamburg (dpa) - Der Präsident des Radsport-Weltverbandes (UCI), Patrick McQuaid, hat die abgewiesene Klage von Dopingsünder Andrej Kasheschkin begrüßt.

Sein Verband, so McQuaid, sei sehr zufrieden mit der Entscheidung des Gerichts in Lüttich, das sich für nicht zuständig erklärte und an die Schweizer Justiz verwies, wo die UCI ihren Sitz hat. In seiner Klage beruft sich der 27-jährige Kasache auf eine angebliche Verletzung seiner Menschenrechte.

«Ich bin sicher, nicht nur Radfahrer, sondern alle Athleten, die sauberen, fairen Sport wollen, freuen sich über diese Entscheidung», sagte McQuaid dem Internetanbieter «cyclingnews.com». «Es ist ein unabdingbarer Bestandteil jedes Verbandes, dass sich jeder Athlet bereiterklärt, die Regeln zu befolgen. Das gilt gleichermaßen für Athleten, Teams, Verbände und Organisatoren.»

Kasheschkin war bei einer Kontrolle am 1. August des Fremdblutdopings überführt worden. Durch den unangekündigten Test im Familienurlaub sah er sich in seinen Menschenrechten verletzt. Mit dem Gang vor ein Gericht wollte der ehemalige Astana-Fahrer die Aufhebung des Disziplinarverfahrens durch den Weltverband UCI sowie die Aussetzung einer Sperre erreichen.

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