WM-Dritter bestreitet Drogenkonsum

Schumi: Woher stammen die Amphetamine?

08.01.2008  |  Stuttgart (dpa/sid/Ra) - Bei Stefan Schumacher wurden nach seinem Autounfall im Oktober bei der Kontrolle durch die Polizei neben Alkohol auch "geringe Spuren von Amphetaminen" nachgewiesen. Das gab der WM-Dritte am Montag in einer Pressemitteilung bekannt.

«Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie sie dorthin gekommen sind. Ich kann nichts anderes sagen, auch wenn ich weiß, dass dies keine sehr gute Begründung ist. Das Einzige, was ich ganz sicher weiß: Ich habe keine Drogen wissentlich zu mir genommen. Ich werde jetzt das weitere Vorgehen sehr genau prüfen, auch einen möglichen Einspruch », erklärte Schumacher. Bei dem Unfall am 7. Oktober war ein Gartenzaun zu Bruch gegangen.

Die Ergebnisse der Polizeiuntersuchungen nähren kaum den Verdacht auf eine mögliche Leistungsmanipulation, da Schumacher seine Saison eine Woche zuvor beendet hatte. Amphetamine gelten ohnehin nur im Rennen als Doping. Außerdem wurde die Kontrolle nicht den Regularien entsprechend durchgeführt.

Derzeit ist Schumacher im Trainingslager auf Mallorca. Sein Team Gerolsteiner wollte den Vorfall nicht kommentieren. «Dazu sagen wir nichts. Autofahren ist eine Privatangelegenheit», sagte Teamsprecher Jörg Grünefeld.

RADRENNEN HEUTE

    Radrennen Männer

  • Vuelta kolbi a Costa Rica (2.2, CRC)

Newsletter:

DATENSCHUTZ    |    KONTAKT    |    IMPRESSUM