Ciolek: „Ich bin froh, dass es heute geklappt hat“
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28.07.2012 - (rsn) – Das olympische Straßenrennen der Männer ist Geschichte. Und ein Kapitel für sich war der spärliche Informationsfluss während des fast siebenstündigen Wettbewerbs. Während Zuschauer und Medienvertreter es von den meisten UCI-Rennen gewohnt sind, ständig über Zeitabstände und Zusammensetzungen der unterschiedlichen Gruppen in Kenntnis gesetzt zu werden, war es für Fans beim Kampf um Gold rund um London notwendig, schier unentwegt auf den Bildschirm zu starren, um nicht in die Irre geleitet zu werden.
Bestes Beispiel: Die Anwesenheit des späteren Siegers, Alexander Winokurow, in der Spitzenformation wurde erst etwa 20 Kilometer vor dem Ziel mitgeteilt. Den Anschluss an diese Gruppe hatte der Kasache aber bereits am Box Hill gut 20 Kilometer zuvor geschafft. Und Winokurow ist kein Leichtgewicht in der Radsportszene.
So entschieden sich manche Beobachter per Zufallsprinzip für Urans Landsmann Sergio Luis Henao als Begleiter des Kasachen, weil dieser auch vorher schon einmal attackiert hatte. Wer den kurzen Einblender mit Urans Namen verpasst hatte, blieb bis zum Ende ohne Zweifel bei dieser Entscheidung.
Aber noch gibt es ja das Straßenrennen der Frauen. Da können es die Briten dann besser machen.