Wegen WorldTour-Lizenz

Katusha zieht vor den CAS


Joaquim Rodriguez (Katusha) nach seinem Sieg bei der Lombardei-Rundfahrt | Foto: ROTH

15.12.2012  |  (rsn) – Wie angekündigt zieht das russische Katusha-Team vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS, um doch noch eine WorldTour-Lizenz zu bekommen. Der Rennstall des spanischen Weltranglistenersten Joaquim Rodriguez war in einer Entscheidung der Lizenzierungskommission des Radsportweltverbandes UCI vom 10. Dezember nicht für die erste Division des Radsports berücksichtigt worden.

„Die Anrufung des CAS ist eine unmittelbare Folge der Politik der Isolierung, betrieben durch die UCI-Lizenzierungskommission, und erfolgte in strikter Übereinstimmung mit allen rechtlichen Vorgaben“, hieß es in einer Pressemitteilung vom Samstag.

Die Teamleitung setzt alle Hebel in Bewegung, um die Entscheidung der UCI doch noch rückgängig zu machen. Auch der Russische Radsportverband kündigte seine Unterstützung an, um das Herzstück des Russischen Globalen Radsportprojekts (RGCP) in der WorldTour zu halten. Nach Angaben von Katusha steht sich auch die Mehrheit im Management-Komitee der UCI – Vorsitzender ist UCI-Chef Pat McQuaid – hinter dem Team, das hinter der britischen Sky-Mannschaft Platz zwei der Weltrangliste belegt.

Zudem sollen laut Katusha in den vergangenen Tagen bei einem vom Rennstall initiierten Internet-Flashmob weltweit fünf Millionen Menschen unter dem Motto “Supporting Katusha – Supporting Russia!” gegen die Entscheidung der UCI protestiert haben. Auch fünf Tage nach dem Beschluss der Lizenzierungskommission liegt dem Team noch keine offizielle Begründung seitens der UCI vor.

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