RSN Rangliste, Platz 17: Jempy Drucker (Accent Jobs)

Nur ein erster Platz fehlte

Von Christoph Adamietz


Jempy Drucker (Accent Jobs) | Foto: ROTH

17.12.2012  |  (rsn) – Heimlich, still und leise hat sich Jempy Drucker (Accent Jobs) zum zweit erfolgreichsten Luxemburger der Saison 2013 gemausert. Insgesamt 15 Mal konnte der 26-Jährige in die Top Ten fahren.

„Ich bin regelmäßig unter den ersten Zehn gelandet, sowohl zum Saisonbeginn als auch gegen Ende des Jahres“, betonte Drucker gegenüber Radsport News. Ganz zufrieden war er aber doch nicht mit dem abgelaufenen Radsportjahr. „Es fehlte der wichtigste Platz im Radsport, nämlich Platz eins“, spielte Drucker auf sein siegloses Jahr an.

Möglicherweise hätte sich in den Frühjahrsrennen eine Chance auf den obersten Podiumsplatz ergeben. Doch wegen eines Schlüsselbeinbruchs, den er sich bei den Drei Tagen von Westflandern im März zugezogen hatte, konnte Drucker bei den flämischen Klassikern - „meinen Lieblingsrennen“- nicht dabei sein.

Seine besten Ergebnisse fuhr der Accent-Jobs-Profi in der zweiten Saisonhälfte ein. So landete er beim GP Stad Zottegem (Kat. 1.1) auf Platz zwei, bei Schaal Sels (Kat. 1.1) wurde er Dritter. Aber auch Platz sechs bei Paris-Brüssel (Kat. 1.HC), ein fünfter Etappenrang bei der Luxemburg-Rundfahrt (Kat. 2.HC) sowie ein vierter Etappenplatz beim Etoile de Besseges (Kat. 2.1) sind erwähnenswert.

Auch mit seinem Auftritt bei der WM war Drucker zufrieden. „Dort habe ich beachtlich abgeschnitten, war ich doch auf diesem schweren Kurs bis zur vorletzten Cauberg-Überquerung in der ersten Gruppe vertreten“, so der endschnelle Klassiker-Spezialist. „Dies gibt wir Zuversicht, dass ich in Zukunft auch bei Rennen bis zu 250 Kilometern mit den besten mithalten kann.“

In seiner dritten Saison bei Accent Jobs hofft Drucker auf seinen ersten Profisieg. „Dieses Jahr hatte ich viele Resultate zwischen fünf und zehn. In der kommenden Saison hoffe ich auf mehr Platzierungen zwischen eins und fünf“, so Drucker, der sich wieder auf die Frühjahrsklassiker konzentrieren möchte. „Dort möchte ich endlich etwas zeigen“, kündigte er an

 

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