Zeitfahrweltmeister besuchte Kinderhospiz

Martin: Großes Herz für die kleinen Patienten


Tony Martin (Omega Pharma-QuickStep) | Foto: ROTH

30.12.2012  |  (rsn) - Tony Martin (Omega Pharma Quickstep) gehört zu den Superstars im Pelotn. Dennoch ist der 27-Jährige bodenständig geblieben und hat sich sein großes Herz für die Kleinsten bewahrt. So besuchte der Zeitfahrweltmeister am 1. Weihnachtsfeiertag das Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden.

"In der Vergangenheit hatte ich bereits ein WM-Trikot und ein signiertes Bild von mir zugunsten des Hospizes versteigert. Jetzt habe ich die Chance genutzt, um auch einmal persönlich vorbeizuschauen", schrieb Martin auf seiner Homepage.

Zusammen mit seiner Freundin und seinem Vater hatte sich der Quickstep-Profi auf den Weg nach Wiesbaden, was auch eine Fahrt ins Ungewisse war. "Ehrlich gesagt, hatte ich ein mulmiges Gefühl, bevor wir hingefahren sind. Irgendwie hatte ich mit einer sehr gedrückten Stimmung in gedämpfter Atmosphäre gerechnet. Vielleicht so steril wie in einem Krankenhaus. Aber das komplette Gegenteil war der Fall", so Martin.

Dieser erlebte die Atmosphäre als lebensbejahend und zum Wohlfühlen. "Das klingt zwar paradox. Aber genau dieses Gefühl brauchen die Familien auf dem schweren Weg, den sie gehen. Es wird hier viel Wärme gespendet"; sagte Martin, der eine Therapie-Schaukel als kleine Gabe dabei hatte.

Das Bärenherz wird von Martin auch in Zukunft Unterstützung erfahren. "Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, das Hospiz zu unterstützen. Es ist nur eine halbe Stunde von meiner Familie in Frankfurt entfernt und so kann ich den Kontakt auch persönlich gut halten, wenn ich mal zu Hause bin", erklärte Martin, der auch seine Mitbürgern indirekt aufforderte, sich zu engagieren.

"Zugegeben, es ist ein sehr emotionales Thema und es kostet ein wenig Kraft oder sogar Überwindung, sich damit zu beschäftigen. Aber es lohnt sich. Ich habe sehr viel von dem Besuch mitgenommen. Die Freude in den Augen der Kinder und Eltern trotz ihres unfassbar tragischen Schicksals zu sehen, ist unbeschreiblich schön", schrieb er abschließend.

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