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26. bis 29. August - Tarascon (F) - Bikepacking-Race

Further Pyrenees: In der Wildnis der Ariege

Foto zu dem Text "Further Pyrenees: In der Wildnis der Ariege"
| Foto: frthr.co

05.01.2021  |  (rsn) - "Further" ist ein Ausdauer-Bikepacking-Rennen in den französischen Pyrenäen, erstmals veranstaltet 2019 von der Radsport-Fotografin Camille McMillan, die in der Region Ariège lebt: "Schotterpisten, Kameradschaft und Atmosphäre" sind die Stichpunkte Camilles dazu.

Entstanden ist "Further" aus "der lebenslangen Beschäftigung mit Radfahren
und aus der Überzeugung, dass die neue Disziplin des Adventure Bikings ungenutzte Tiefen und Verbindungen zu nicht-radsportlichen Kulturen und Traditionen hat", erzählt Camille. 

Die erste Ausgabe, eine Mixed-Terrain-Bikepacking-Rallye kombiniert mit einem Festival, fand im August 2019 im Departement Ariège im Südwesten Frankreichs statt. Camille McMillan: "Die Ariège ist wild, aber wenn man über die Departements-Grenzen hinweg schaut, ist sie umgeben von Radsport-Geschichte und französischer Kultur."

Camille weiter: "Wir kombinieren Rennen und Festival.
Hochkarätige Rennfahrer treffen auf Radsportler, die an einem einzigartigen, relativ unerforschten Ort neue Perspektiven auf Sport und Kultur suchen - Kulinarik, Musik, Kino und gemeinsames Genießen in der freien Natur..."

Das "Further"-Basislager liegt in Tarascon sur Ariège. Das Rennen führt über bergiges, gemischtes Terrain der französischen Pyrenäen und das Grenzgebiet von Andorra und Spanien.

Siegerin der Premiere 2019 war Emma Pooley,
ehemalige Olympionikin und Multi-Weltmeisterin: "Es gab Zeiten, in denen ich mich gefragt habe, ob Further ein ausgeklügeltes, grausames Experiment der Performance-Kunst ist... Aber letztendlich war es die schönste, herausforderndste und glücklichste Erfahrung, die ich je auf dem Fahrrad gemacht habe."

Teilnehmer/innen, Freunde, Unterstützer und die Crew versammeln sich für vier Tage im Hauptquartier des Rennens, "wo wir zelten, schwimmen, kochen und Bier trinken, während wir die Rennfahrer über ihre Tracker verfolgten, mit einem Auge auf den Sonnenuntergang und jeden neuen Morgen", erzählt Organisatorin Camille:

"Wir suchen die Emotionen des Rennens,
das Erlebnis der Weite, der Morgendämmerung, der Nacht. Wir fahren Rennen, erleben Abenteuer, haben Spaß. Obwohl es sich um ein Rennen handelt, wählen wir Inspiration statt Wettbewerb - für eine stärkere Gemeinschaft und eine gesündere Art, das Leben durch echte Erfahrungen zu erleben, was am wichtigsten ist."

Auf welcher Strecke und wie das Pyrenäen-Rennen im kommenden August stattfinden wird, hängt - wenig überraschend - von der Corona-Situation ab. Es gibt maximal 50 Startplätze, von denen etliche schon an Fahrer/innen vergeben sind, die im vergangenen Sommer nicht starten konnten. Laut Veranstalter stehen jedoch noch einige Plätze zur Verfügung. Zum Schluß nochmal Camille: "Ich weiß jetzt, dass Further auch dieses Jahr stattfinden kann, und auch in schwierigsten Situationen. "

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