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08.09.2024 | (rsn) – Neuer Veranstalter, neuer Sportlicher Leiter, gleicher Parcours: Auch wenn die Gesellschaft zur Förderung des Radsports (GFR) als deutscher Ableger der ASO in diesem Jahr das Ruder bei den Bemer Cyclassics übernommen und Fabian Wegmann als Sportlichen Leiter für das zweite deutsche WorldTour-Rennen der Saison eingesetzt hat, so ändert sich sportlich zunächst wenig beim seit 1996 bestehenden Eintagesklassiker in Hamburg: Der Parcours 2024 ist nahezu identisch mit dem aus 2023 und 2022, als sich das Rennen bereits in Hamburgs Norden orientierte, nachdem vor der Corona-Zwangspause bis 2019 eher der Osten und der Süden im Fokus standen.
198,5 Rennkilometer stehen auf dem Programm – zunächst nördlich heraus aus der Hansestadt, dann wieder zurück an die Elbe und zum Ziel im Stadtzentrum in der Mönckebergstraße. Drei Mal geht es unterwegs über den 800 Meter langen und im Schnitt acht Prozent steilen Anstieg zum Waseberg in Blankenese mit seiner kurzen 15-Prozent-Rampe etwa zur Mitte der Steigung. Das bleibt aber auch 2024 die einzige wirkliche topografische Schwierigkeit.
Beginnen werden die Bemer Cyclassics am 8. September erneut an der Kennedybrücke an der Alster. Von dort geht es zunächst rund fünf Kilometer neutralisiert in Richtung Elmsbüttel, wo bei Kilometer 0 der scharfe Start erfolgt. Schon nach 8,5 Rennkilometern wartet in Schenefeld der erste von drei Zwischensprints, bei denen es jeweils 3, 2 und 1 Punkte für das Sprint-Klassement gibt – sowie 500, 300 und 200 Euro. Wer am Ende des Tages an den drei Zwischensprints die meisten Punkte geholt hat, bekommt nochmal 1.000 Euro Preisgeld extra.
Das Streckenprofil der Bemer Cyclassics 2024. | Grafik: Veranstalter
Nach dem Sprint verlässt das Peloton das Hamburger Stadtgebiet und orientiert sich gen Norden. Es geht über Halstenbek nach Quickborn sowie anschließend nach Barmstedt und nach Mönkloh, wo nach etwas mehr als 75 Kilometern der nördlichste Punkt des Rennens erreicht wird. Über Hingstheide und Bokel geht es zurück nach Barmstedt und dann über Bevern und Kummerfeld nach Pinneberg sowie weiter an die Elbe nach Wedel. Dort steht bei Rennkilometer 125,2 der zweite Zwischensprint an.
Vom Elbhochufer geht es nach Mechelnbusch und vorbei am Golfplatz Falkenstein den Grotiusweg hinauf und anschließend hinunter ans Falkensteiner Ufer, wo am Strand von Blankenese die Steigung zum Waseberg beginnt, der nach 135,6 Kilometern erstmals bezwungen ist. Etwas mehr als 15 Kilometer sind es dann die Elbchaussee entlang und durch Altona sowie an der Reeperbahn in St. Pauli vorbei zur ersten Zielpassage in der Mönckebergstraße nach 151 Kilometern. Dort wird auch der dritte und letzte Zwischensprint abgenommen.
Was folgt ist eine kleine Schleife an der Binnenalster entlang und es geht auf entgegengesetzter Fahrbahn wieder durch St. Pauli und Altona zurück in Richtung Blankenese und nach Mechelnbusch. Dort geht es noch zweimal den nicht sehr steilen Grotiusweg hinauf und ans Falkensteiner Ufer hinunter zum Waseberg-Anstieg, der bei Kilometer 174,7 und 182,8 jeweils wieder erklommen wird, bevor es auf derselben Strecke wie nach der ersten Waseberg-Passage wieder rund 15 Kilometer flach ins Ziel geht.
Die Streckenkarte der Bemer Cyclassics 2024. | Grafik: Veranstalter
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