11.07.2026: Périgueux - Bergerac (180,4 km)

Live-Ticker Tour de France, 8. Etappe

Stand:
02:41
Rouvy Anzeige
                     
km 17:29 - 17:31 h

Dennoch gibt es bei den Trikotträgern keine Veränderungen. Damit sind die Sprintertage erstmal vorbei. Morgen wird es hügelig, ziemlich sogar. Wir sehen uns dann wieder. Bis dahin.

km 17:26 - 17:28 h

Bittner zeigt, dass es doch geht, er wird Fünfter hinter Philipsen. Und auch ein Tudor-Trikot ist zusehen, es ist Rick Pluimers, der Sechster wird. Für Pedersen reicht es nur zu Rang 12, weshalb sein Vorsprung in der Punktewertung doch merklich zusammenschrumpft.

km 17:26 - 17:26 h

Olav Kooij sprintet auch Rang drei, Jasper Philipsen fehlt erneut der Punch. Kanter wird durch van der Poel ausgebremst, kann auch nicht ausweichen, weil links neben ihm Girmay ist. Er muss einen Tritt rausnehmen und hat damit verloren. Bester Deutscher wird heute Pascal Ackermann auf Rang sieben, Kanter wird Neunter.

0 km - 17:24 h

Das Feld kommt gut durch die letzten beiden Kurven bei 1100 und 600 Metern. Dann geht es nur noch gerade aus. Mathieu van der Poel übernimmt für Philipsen. Doch von ganz weit hinten kommt Merlier vorbeigeflogen, wo hat der die Geschwindigkeit her? Der fliegt förmlich vorbei. Girmay hat Mühe im Windschatten zu bleiben, kann das Hinterrad nur mit Mühe halten. Aber das reicht zumindest für Rang zwei. An Merlier führt kein Weg dran vorbei, der gewinnt wieder!

km 1,4 km - 17:20 h

Slock ist gestellt. Jetzt wird gesprintet.

km 3 km - 17:18 h

Es wird nicht reichen. Es sind nur noch zehn Sekunden, eine weitere Brücke hat Slock hier ganz viel Energie gekostet. Und Astana ist scharf, die wollen das nicht wegschenken.

km 4 km - 17:16 h

Astana übernimmt jetzt. 25 Sekunden hat Slock noch. Aber es geht nochmal ganz leicht bergauf. Immerhin helfen dem Mann an der Spitze ein paar Kreisverkehre.

km 6 km - 17:14 h

EIne ganz lange Gerade jetzt, leicht ansteigend. Überhaupt nicht das Terrain, dass sich Slock jetzt wünscht. Das Feld sieht ihn. Aber es hat ihn noch nicht.

km 9 km - 17:12 h

Mit der alten Faustregel, eine Minute auf zehn Kilometer, wird das hier ein echter Krimi. Uno-X ist vorne, auch Lotto, aber die wollen nur stören. Dahinter fährt NSN. Alpecin und Soudal scheinen jetzt ein wenig zu pokern.

km 14 km - 17:07 h

Slock hat auf den letzten Kilometern kaum etwas verloren. 14 Kilometer noch, 75 Sekunden Vorsprung. Auszuschließen ist es jetzt nicht mehr, dass das hier eine richtig enge Kiste wird.

km 21 km - 16:59 h

Auch für Otruba ist der Fluchtversuch vorbei. Slock hält sich jedoch stark, hat immer noch 1:20 Minuten Vorsprung. Will er eine echte Chance haben, durchzukommen, muss er das aber noch eine Weile verteidigen.

km 28 km - 16:50 h

NSN hat sich jetzt verstärkt in die Nachführarbeit eingebracht. Das Resultat: Der erste Ausreißer ist gestellt. Für Guernalec ist die Flucht vorbei.

km 33 km - 16:43 h

Die drei Ausreißer machen jetzt alle ihr eigenes Ding, Slock fährt nach dem Hügel 20 Sekunden vor Otruba und nochmal zehn mehr vor Guernalec. Das Feld liegt 1:40 Minuten hinter dem Führenden.

km 40 km - 16:40 h

Kasper Asgreen zieht etwa 13 Mann mit sich, Jonas Abrahamsen (Uno-X) attackiert dann drüber. Das Feld wird extrem lang, aber wirklich abschütteln lässt sich dort niemand, der Interesse am Tagessieg oder der Gesamtwertung hat.

km 40 km - 16:37 h

Otruba will dieses Mal auf Nummer sicher gehen und wählt die lange Attacke. Aber nicht mit Slock, der springt zurück ans Hinterrad. Nur Guernalec bleibt auf der Strecke. Slock macht es am Ende dann wieder deutlich, weil Otruba der Saft ausgeht. Hinten im Feld ist aber auch Action. EF Education reißt hier das Feld auf.

km 42 km - 16:34 h

Einen Bergpunkt gibt es heute noch zu vergeben. Und zwar in zwei Kilometern. Dieses Mal ist es nicht so eng.

km 50 km - 16:27 h

50 Kilometer sind es noch bis ins Ziel. Ein gutes Stündchen also noch. Eine deutlich längere Zeit verbrachte in der zurückliegenden Woche Veistroffer vor dem Feld. Oder auch dahinter, als Unterstützer für den mittlerweile ausgeschiedenen Arnaud De Lie. Die ASO hat ihn deswegen zum besten Teamkollegen der Woche gekürt:https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_146083.htm

km 56 km - 16:20 h

Für die Sprintwertung bedeutet das insgesamt 214 Punkte für Pedersen. Zweiter ist noch Girmay mit 153 Zählern, einen weniger hat Kanter. Auf Rang vier liegt Merlier mit 143 Punkten. Und im Ziel in Bergerac gibt es heute 70 für den Sieger.

km 57 km - 16:19 h

Slock und Otruba duellieren sich auch am Zwischensprint, der Tscheche hat dort nach einem langen Sprint die Nase vorn. Hinten im Feld ist es ebenso hart umkämpft. Astana bereitet den Sprint wieder für Kanter vor, an dessen Hinterrad sich Pedersen platziert. Zwischen beiden ist es eng, aber noch schneller ist Philipsen, der eine andere Linie gewählt hatte. 14 Zähler für den Belgier, zwölf für Kanter, zehn für Pedersen.

km 67 km - 16:03 h

Es sind wieder zwei Minuten. Und bis zum Zwischensprint sind es noch zehn Kilometer. Das heißt, das Feld wird sich wieder nur mit der Restpunktzahl begnügen müssen. 14 Punkte sind maximal noch drin.

km 78 km - 15:51 h

Und dort, im kleinen Örtchen Domme, geht es ganz schön zur Sache. In engen, gewundenden Straßen duellieren sich Slock und Otruba um die Punkte, am Ende sichert sich der Lotto-Mann den Zähler. Als sich dann das Feld durchquält, müssen die Fahrer hinten dran sogar absteigen. Aber die nehmen es - heute ist ja gute Stimmung - mit einem Lachen.

km 82 km - 15:46 h

Jetzt steht aber erstmal die erste Bergwertung an. Die ist 3,6 Kilometer lang undbringt es auf ähnlich Steigungsprozente im Mittel.

km 90 km - 15:43 h

Bergerac? Da war doch was. Und das dürfte vor allem Tadej Pogacar gefallen. Statistik gefällig? Der Fahrer, der das Gelbe Trikot trug, wenn eine Etappe in Bergerac startete oder endete, war am Ende auch immer Gesamtsieger. Jacques Anquetil im Jahr 1961 (19. Etappe), Miguel Indurain im Jahr 1994, Vincenzo Nibali im Jahr 2014 (Etappen 19 und 20) und Chris Froome im Jahr 2017 (Etappe 10) profitierten bereits davon.

km 100 km - 15:21 h

Die Stimmung auf der Strecke ist gut. Sowohl vorne in der Gruppe als auch hinten im Peloton wird immer wieder gescherzt, wenn die Kamera da ist. Überall wird gelacht. Alle sind zufrieden. 100 Kilometer noch bis Bergerac.

km 107 km - 15:08 h

Auch der Vorsprung der Ausreißer ist wieder zurückgegangen, bis auf 1:30 Minuten minimal. Er scheint sich aber auch wieder zu erholen.

km 111 km - 15:07 h

Picnic ist längst wieder tief im Feld verschwunden. Dafür hat sich direkt hinter den beiden großen Sprinterteams seit einigen Kilometern Red Bull - Bora - hansgrohe breitgemacht. Das war zuletzt nicht immer so, dass sich das deutsche Team vorne einsortierte. Vielleicht hat man in der Mannschaft ja doch die Sorge, dass es nicht so einfach weiter geht wie bisher.

km 124 km - 14:46 h

Während Lotto und Caja Rural sich jetzt schon mehrfach präsentiert haben, war TotalEnergies bislang ziemlich blass. Eigentlich wäre es der Job eines französischen ProTeams, für ordentlich Action zu sorgen. Den Job des Animateurs hatte im Laufe der Rundfahrt vor allem aber Uno-X inne:In der Team-DNA: Uno-X zwischen Attacke und Waerenskjold-Sprint | radsport-news.com

km 131 km - 14:34 h

Zwei Minuten Vorsprung! Das gab es weder auf dem Weg nach Pau noch gestern Richtung Bordeaux. Mal schauen, was heute noch so drin ist.

km 137 km - 14:27 h

Wer bei Slock ins Nachdenken kommt, warum ihm der Name bekannt vorkommt: Möglicherweise liegt es an dieser kuriosen Szene: https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_145741.htm

km 140 km - 14:23 h

Es wäre auch verwunderlich, wäre es anders: Die drei an der Spitze arbeiten zusammen und teilen sich die Arbeit im Wind, gehen dabeo aber auch merklich nicht volles Tempo.

km 150 km - 14:11 h

Picnic - PostNL zeigt sich vorne im Feld und beteiligt sich an der Nachführarbeit. Dabei lief es für den schnellen Mann im Team, Pavel Bittner, bislang überhaupt noch nicht rund. Sein bestes Ergebnis bei dieser Tour war gestern der elfte Platz in Bordeaux. Der Glaube, das mehr drin ist, scheint aber da zu sein.

km 157 km - 14:01 h

Auch heute ist die erste Zwischenwertung erst sehr tief im Rennen erreicht. Nach 100 Kilometern kommt die erste kleine Bergwertung der 4. Kategorie, die aber kaum relevant ist. Wichtiger wird der Zwischensprint nach 122 Kilometern.

km 163 km - 13:52 h

Das Tempo heute ist ein bisschen höher. Der Schnitt der Anfangsphase liegt bei fast 46 km/h. Eine Kaffeefahrt wird das heute also auch nicht.

km 166 km - 13:47 h

ZUnächst machte es den Eindruck, als würde das Feld die Zügel heute etwas lockerer halten, aber bei anderthalb Minuten machen Soudal - Quick-Step und Alpecin - Deceuninck wieder ernst.

km 174 km - 13:37 h

Wieder ist Lotto - Intermarché die treibende Kraftin den Angriffen. Doch dieses Mal ist es nicht Baptiste Veistroffer, sondern Liam Slock. Der ist allein vorn, bis Jakub Otruba (Caja Rural - Seguros RGA), der schon gestern dabei war, und Thibault Guernalec (TotalEnergies) zu ihm aufschließen. Eine Minute jetzt für das Trio. Tendenz steigend.

km 180 km - 13:31 h

Erstmals auf einer Flachetappe dieser Tour sitzt der erste Schuss nicht sofort. Es gibt mehrere Attacken. Aber es wird auch sofort nachgesetzt.

INFO - 13:16 h

Los geht`s, das Peloton rollt los - heute steht wieder eine lange Neutralisation von über sechs Kilometern an, bis der scharfe Start erfolgt. In den Sondertrikots sind an diesem Samstag die "üblichen Verdächtigen" unterwegs: Tadej Pogacar in Gelb, Mads Pedersen in Grün und Isaac del Toro in Weiß. Das Bergtrikot trägt Jonas Vingegaard stellvertretend für Pogacar, der auch dieses Klassement anführt.

WETTER - 12:55 h

Wenig überraschend ist die Wetterprognose für heute: Auch in Zentralfrankreich hält die Hitzewelle an, bis zu 37 Grad sollen es heute im Zielort werden. Von Regen ist nichts zu sehen, der Wind ist auch nur sehr schwach - es wartet wieder sehr viel Arbeit auf die Wasserträger in den Teams, die fast pausenlos Flaschen holen werden. Die Jury erlaubt auch heute schon ab 10 Kilometer nach Start und bis 10 km vor dem Ziel sich bei den Mannschaftsautos zu versorgen.

INFO - 12:18 h

Der heutige Zielort Bergerac könnte ein gutes Omen sein für die deutschen Sprinter Max Kanter, Pascal Ackermann und Phil Bauhaus: Denn bei der letzten Ankunft im Städtchen an der Dordogne gab es 2017 einen deutschen Dreifachsieg: Marcel Kittel stürmte dort zum Sieg, John Degenkolb als Zweiter und Rüdiger Selig als Dritter sorgen für eine der erfolgreichsten deutschen Tour-Etappen überhaupt.

Für Kittel war es damals der 13. Tagessieg, was ihn zum deutschen Rekordhalter machte, einen weiteren fügte er in jenem Jahr noch hinzu.

INFO - 11:51 h

Herzlich willkommen zur 8. Etappe der Tour de France 2026!

Heute stehen 180,4 Kilometer von Périgueux nach Bergerac auf dem Programm und es dürfte wie gestern ein Tag für die Sprinter werden. Allerdings ist das Terrain durchaus welliger und die Streckenführung verwinkelter, beides dürfte Ausreißern zumindest etwas bessere Chancen geben als die endlosen Geraden nach Bordeaux am Freitag. Zwei Bergwertungen der 4. Kategorie werden ausgetragen - sie liegen wie der Zwischensprint in der zweiten Hälfte der Etappe.

Wir sind hier im Liveticker ab 13:25 Uhr dabei!