Neuheiten für die dunkle Jahreszeit - vorgestellt vom pressedienst-fahrrad

Sicher und warm durch den Winter

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| Foto: pressedienst-fahrrad/ cosmicsports.de

03.11.2019  |  (pd-f/ tg) - Wenn die vielzitierte Verkehrswende erfolgreich sein soll, muss auch die Quote der Radfahrer deutlich steigen, die im Winter fahren. Das braucht eine bessere Rad-Infrastruktur - aber auch passende Produkte. Der pressedienst-fahrrad hat einige interessante Neuheiten für den Alltagseinsatz im Winter zusammengestellt.

Sichtbarkeit ist vor allem in der dunklen Jahreszeit ein wichtiges Thema. Für zusätzliche Sichtbarkeit können die neuen Schutzbleche „Bluemels Reflective“ von SKS Germany (32,99 Euro) nachgerüstet werden. Der hintere Schützer ist zusätzlich mit einem reflektierenden Streifen ausgestattet, was die Sichtbarkeit erhöht. Durch eine flexible Sandwich-Konstruktion, in der feine Aluminiumstreifen in eine Kunststoff-Ummantelung eingebettet werden, sind die Schutzbleche robust und korrosionsgeschützt. Eine weitere Besonderheit: Das sogenannte ARS-Sicherheits-System sorgt für ein Entkoppeln der Streben, wenn Zweige zwischen Schutzblech und Vorderrad gelangen. So kann das Vorderrad nicht blockieren.

Damit der Körper bei widrigen Bedingungen warm bleibt, präsentiert Outdoor-Ausrüster Vaude die Rad-Jacke „Yaras 3in1“ (280 Euro). Schutz vor Wasser und Feuchtigkeit bietet hier die 2,5-lagige "Ceplex-Active"-Membran; wasserdichte Reißverschlusstaschen halten Smartphone und andere Wertsachen trocken. Die Außenjacke ist mit dekorativen Reflex-Elementen ausgestattet, der Stehkragen verringert Zugluft. Für besseren Kälteschutz hat die Innenjacke im Brustbereich und an den Schultern eine Primaloft-Wattierung. Vaude bietet die Jacke in drei unterschiedlichen Farben jeweils für Frauen und Männer an; sie ist mit "Eco Finish" umweltfreundlich wasserabweisend ohne Fluor-Carbone (PFC) hergestellt. Das hauseigene "Green Shape"-Label steht für ein umweltfreundliches Produkt aus nachhaltigen Materialien.

Für zusätzliche Sichtbarkeit und Sicherheit im Straßenverkehr sorgt Taschen-Spezialist Ortlieb mit dem neuen „Commuter Daypack High Visibility“ (199,99 Euro). Das PU-geschichtete Cordura-Gewebe ist komplett mit einem leuchtstarken Reflex-Garn durchzogen. Bei Dunkelheit dient somit der gesamte Rucksack als ein zusätzlicher Reflektor, wodurch der Radfahrer früher wahrgenommen wird. Für den Alltagsbedarf bietet das Hauptfach reichlich Stauraum, auch für Notebook oder Tablet. Dank eines praktischen Rollverschlusses ist der Rucksack komplett wasserdicht und so auch für Schmuddel- und Winterwetter geeignet.

Cargo-Bikes haben sich im Alltag etabliert, auch im Winter werden Kinder mit dem Lastenrad zur Kita gebracht. Ein wartungsarmes Beispiel zeigt E-Bike-Spezialist Riese & Müller mit der überarbeiteten Version seines „Load 60“ (ab 5999 Euro). Das Cargo-Bike mit 60 Zentimetern Ladefläche kommt neben einem Bosch-Motor erstmalig mit einem Carbon-Riemenantrieb von Gates. Das hauseigene Sicherheitspaket "Control Technology", bestehend aus aktiver Hinterradschwinge, Vorderrad-Federung und optionalem, mitgefederten Gepäckträger, sorgt für mehr Kontrolle auf ungemütlichem Untergrund.

Die Ausstattung „GX“ kommt u. a. mit den Stollenreifen „Smart Sam“ von Schwalbe; bei Eis können diese auch gegen die Spike-Reifen „Marathon Winter Plus“ aus gleichem Haus ausgetauscht werden, die es ebenfalls in der 20-Zoll-Variante für das Vorderrad gibt. Zudem hat das Transportrad Fern- und Bremslicht. Neu ist eine faltbare und abschließbare Hardcover-Abdeckung, die auch in Kombination mit zwei Kindersitzen benutzt werden kann. Die Abdeckung wird dabei so gefaltet, dass sie über dem Fußraum der Ladefläche liegt und so trockene Füße gewährleistet.

Für das wetterfeste Abstellen der größeren Lastenräder bietet M-Wave die „Fahrrad-Garage Cargo“ an. Darunter finden einspurige Lastenräder mit einer Größe bis zu 290 x 120 x 70 Zentimeter Platz. Die Plane ist aus widerstandsfähigem "Tarpaulin" gefertigt und lässt sich dank eines elastischen Bunds sowie Klett- und Schnellverschlussbändern sicher fixieren. Die Abdeckung kostet 29,90 Euro.

Die meisten Radfahrer gehen ihrem Sport auch gern im Winter nach. Manche steigen vom Rennrad aufs Mountainbike um, andere nutzen ein Fatbike für Tiefschneeabenteuer, manche frönen dem Cyclocross-Sport und wieder andere wechseln einfach die Reifen an ihrem Gravel-Rad auf mehr Profil. Jeder macht das Beste aus der kalten Zeit...

Eine Frage für winterliche Gravel-Fahrer: Zieht man eher Mountainbike- oder Rennrad-Bekleidung an? Outdoor-Spezialist Vaude bietet beide Lösungen zum  Kombinieren. Für Rennradfahrer eignet sich die winddichte und atmungsaktive „Fedaia Softshell Jacket“ mit wasserabweisenden "Ventipren"-Abschlüssen an Hüftsaum und Ärmeln. Bei wärmeren Temperaturen fungieren die geöffneten Front- und Rückentaschen als praktisches Belüftungs-System. Bei der Softshell-Jacke wird recyceltes Material verwendet. Sie gibt es für Männer in drei Farb-Varianten für 190 Euro.

Mountainbiker greifen zur „Minaki Jacket III“. Für Wärme steht ein isolierender "Primaloft-Eco"-Einsatz auf der Vorderseite und am Schultergürtel. Durch Einsätze aus wasserabweisendem Stretch-Material am Rücken und im Unterarmbereich, kombiniert mit einem wasserdichten Spritzschutz am unteren Rücken, hält sie warm an kalten Wintertagen. Die Jacke gibt es für Frauen und Männer in jeweils drei Farben für 160 Euro. Die Produktion der Vaude-Jacken findet umweltfreundlich ohne den Einsatz von PFC statt.

Für besonders kalte Tage bietet 45Nrth mit dem „Wölvhammer“ einen hochgeschnittenen Fahrradwinterstiefel für Flatpedals oder SPD-Cleats an. Er hält den Fuß bis zu einer Temperatur von minus 18 Grad Celsius warm. Das 2020er-Modell ist um 40 Prozent leichter, komfortabler und bietet mehr Grip als sein Vorgänger. Dafür sorgt ein dreiteiliges Fußbett mit einer profilierten Gummisohle mit neun "Microglass"-Stolleneinsätzen sowie "40c-Shore-EVA"-Schaumstoff. Außerdem ist der Primaloft-isolierte Synthetik-Innenschuh herausnehmbar, damit er schneller trocknen kann. Der Schuh kann auch ohne Überschuh getragen werden. Für die richtige Einstellung sorgt ein Boa-Verschluss-System. Der neue Wölvhammer kostet 339,99 Euro und ist in den Größen 36 bis 50 erhältlich.

 
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