Ein Vorschlag mit Augenzwinkern

Erik Zabel würde den Mammolshainer zweimal streichen

Von Joachim Logisch

Foto zu dem Text "Erik Zabel würde den Mammolshainer zweimal streichen"
Erik Zabel| Foto: Cor Vos

01.05.2018  |  (rsn) - Dreimal gewann die Radlegende Erik Zabel den Frankfurter Frühjahrsklassiker, der damals noch Rund um den Henninger Turm hieß. Ob er heute Siegchancen hätte, bezweifelt der sechsmalige Gewinner des Grünen Trikots der Tour de France.

"Das Rennen ist sehr schwer geworden. Damals gab es auch die Billtalhöhe und dazu den Ruppertshainer Berg, aber nicht viermal den Mammolshainer", erklärt Zabel Senior im Gespräch mit radsport-news.com.

Er setzt auf einen bergfesten Fahrer als Sieger der 57. Ausgabe. Zabel: "Einer wie Simon Spilak, der 2013 gewann." Der Slowene, dessen Sportlicher Leiter er damals bei Katusha war, zählt auch heute zu den Favoriten.

"Es wäre natürlich etwas für John Degenkolb, wenn er nicht verletzt wäre", schätzt Zabel, der auch augenzwinkernd einen Änderungsvorschlag hat, damit Sprinter wie er einer war, eine Chance haben: "Man müsste zweimal Mammolshainer streichen."

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