Giro-Zwölfter nach neun Etappen

Konrad: “Ich stehe genau da, wo ich sein wollte“

Von Peter Maurer

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Patrick Konrad (Bora-hansgrohe) schaut sich die Giro-Trophäae an. Der Österreicher belegt am zweiten Ruhetag Rang zwölf der Gesamtwertung. | Foto: Cor Vos

14.05.2018  |  (rsn) - Zufrieden können die drei Österreicher Patrick Konrad, Felix Großschartner (beide Bora-hansgrohe) und Georg Preidler (Groupama-FDJ) auf die ersten neun Etappen des Giro d’Italia 2018 zurückblicken.

Vor elf Tagen startete die erste Grand-Tour des Jahres mit einem 9,7 Kilometer langen Einzelzeitfahren in Jerusalem. Nach einer harten ersten Woche haben sich die Favoriten in der Gesamtwertung nach vorne geschoben. Mittendrin findet sich dabei Patrick Konrad wieder. Der 26-jährige Niederösterreicher landete auf drei Etappen in den Top Ten des Tages. 2:34 Minuten hinter dem Leader Simon Yates (Mitchelton-Scott) rangiert Konrad als Zwölfter im Klassement.

"Die ersten neun Tage waren ganz gut. Nicht absolut perfekt, aber ich stehe genau da wo ich sein wollte", erklärte der Fahrer des Teams Bora-hansgrohe am zweiten Ruhetag gegenüber radsport-news.com. Konrad liegt damit drei Minuten  vor dem nominellen Leader seiner  Mannschaft, dem Italiener Davide Formolo, der am Ätna einen schwarzen Tag erwischte. Dennoch ist die Stimmung im deutschen World-Tour Team gut. "Besonders gefreut habe ich mich über den Etappensieg von Sam Bennett. Es war wirklich nur eine Frage der Zeit und eine richtige Befreiung für uns", berichtete Konrad. Sein irischer Teamkollege gewann den siebten Abschnitt in Praia a Mare udn feierte seinen ersten GrandTour-Etappensieg.

Dies bedeutet aber auch, dass Felix Großschartner nicht nur auf den Bergetappen Helferdienste verrichten muss. "Bei mir ist alles gut. Ich mache täglich meinen Job und fahre dann easy ins Ziel um Kraft zu sparen, wenn es dann wichtig wird", so der Oberösterreicher am Ruhetag zu radsport-news.com. Den freien Tag mag er gemütlich: "Lange ausschlafen und eine kleine Runde am Rad und viel relaxen steht am Programm. Bis jetzt gab es viele Transferfahrten und es war noch nicht wirklich Zeit da um mal im Bett zu liegen um fernzusehen oder was zu lesen", so der 24-Jährige.

Viel Entspannung wird die zweite Woche für Großschartner nicht bringen. Über die hügelige Appenninenlandschaft Mittelitaliens geht es in Richtung der österreichischen Grenze. Vor dem nächsten Ruhetag warten die harten Bergetappen auf den Monte Zoncolan und nach Sappada. "Ich denke, dass es die 15. Etappe besonders in sich haben wird. Die ist richtig schwer, vor allem nach dem Anstieg auf den Zoncolan am Vortag", blickt eGroßschartner voraus.

Um den Gesamtsieg kämpft der Kapitän des dritten österreichischen Giro-Teilnehmers 2018. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) liegt nur 45 Sekunden hinter dem Spitzenreiter Yates auf Rang vier. Sein Helfer aus der Alpenrepublik, Georg Preidler, kann auch auf arbeitsintensive Tage zurückblicken: "Das Level in diesem Jahr ist echt unglaublich hoch. Und auch die Etappenplanung macht es uns nicht leichter. Dieser Giro ist sicherlich der härteste, den ich je gefahren bin. Die erste Woche hatte es richtig in sich", sagte Preidler zu radsport-news.com.

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