Italiener gewinnt in Japan die Tour de Okinawa

Marangoni feiert im letzten Rennen ersten Sieg seiner Karriere

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Alan Marangoni (Nippo-Vini Fantini) hat sich mit einem Sieg vom Profiradsport verabschiedet. | Foto: Cor Vos

12.11.2018  |  (rsn) – Im letzten Rennen seiner Karriere hat sich Alan Marangoni (Nippo-Vini Fantini) noch in das Geschichtsbuch des Radsports eingetragen. Der Italiener gewann bei seiner Abschiedsvorstellung die Tour de Okinawa (1.2) und feierte im Alter von 34 Jahren seinen ersten Sieg bei den Profis.

"Das war der perfekte Tag, nach dem ich meine ganze Karriere über gesucht habe, und heute habe ich ihn gefunden“, sagte der in Tränen aufgelöste Marangoni, nachdem er sich bei dem 210 Kilometer langen Entagesrennen auf der Insel Okinawa als Solist mit 19 Sekunden Vorsprung gegenüber den Australier Freddy Ovett (Australian Cycling Academy) und den Taiwanesen Chun Kai Feng (Bahrain Merida) durchgesetzt hatte. "Ich habe von solch einem märchenhaften Abschluss meiner Karriere immer geträumt. Jetzt ist alles wahr geworden."

Marangoni wurde 2009 Profi beim italienischen Zweitdivisionär CSF Navigare und wechselte 2011 zu Liquigas, aus dem später Cannondale wurde. 2017 verpflichtete ihn Nippo-Vini Fantini als Road Captain. In seinen zehn Jahren auf Profi-Niveau bestritt Marangoni sieben GrandTours, beim Giro 2015 gelang ihm auf der damaligen 10. Etappe in Forli in vierter Platz, ansonsten machte er sich als zuverlässiger Helfer einen Namen.

Nachdem er sich mit seinem italienisch-japanischen Team in den vergangenen vier Wochen in Fernost aufgehalten hatte und in Hongkong den letzten Wettbewerb der Hammer Serie sowie danach die Tour of Hainan bestritten hatte, freut sich Marangoni nun auf die Rückkehr in seine Heimat, wo er am 1. Dezember gemeinsam mit seiner Familie, Freunden und seinem Fanclub sein Karriereende feiern will. "Jetzt, da ich ein Rennen gewonnen habe, fühle ich mich mehr denn je als Teil dieses Sports", betonte er nach dem Rennen, bei dem Louis Leinau vom Team Sauerland auf Rang neun bestder deutscher Fahrer war.

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