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10.10.2022 | (rsn) – Mark Cavendish ist am Sonntag beim Memorial Rik Van Steenbergen (1.1) sein letztes Rennen im Trikot von Quick-Step Alpha Vinyl gefahren und kam in Arendonk nach 174,7 Kilometern als Zweiter über den Zielstrich. Ein starkes Ergebnis zum Abschied war das für den Sprint-Superstar, so richtig freuen konnte sich der Brite aber wohl trotzdem nicht.
"Ich bin enttäuscht, mein letztes Rennen mit Quick-Step Alpha Vinyl nicht gewonnen zu haben", erklärte Cavendish in einer Pressemitteilung seines Rennstalls. "Aber ich bin stolz auf die Jungs und darauf, wie wir gefahren sind. Sie waren heute stark, wirklich voll bei der Sache und haben mir einen guten Lead-Out gefahren. Ich wollte den Sieg auch für sie holen, aber es war nicht möglich."
Besonders dürfte es den 37-Jährigen genervt haben, wer ihm den Sieg weggeschnappt hatte. Denn vor Cavendish schoss ausgerechnet Tim Merlier (Alpecin – Deceuninck) über den Zielstrich, jener Belgier, der seinen Platz als zweiter Top-Sprinter neben Fabio Jakobsen beim Quick-Step-Team im kommenden Jahr einnehmen wird.
Seinen Abschied von Quick-Step als Fahrer feierte gemeinsam mit Cavendish am Sonntag auch Iljo Keisse, der nach 17 Profijahren – 13 davon beim Rennstall von Patrick Lefevere – seine Karriere beenden wird. Während der Brite 2023 nicht mehr zum Team gehören wird, bleibt Keisse dem Rennstall erhalten und arbeitet künftig als Sportlicher Leiter.
Wohin Cavendishs Weg dagegen führt, ist weiter unklar. Der Brite hat mehrfach unterstrichen, dass er seine Karriere noch nicht beenden und im kommenden Jahr nochmal angreifen will – mit einer großen Motivation: Dem alleinigen Rekord in Sachen Tour-Etappensiege. Ein 35. Erfolg in Frankreich würde ihm noch fehlen, um Eddy Merckx in den Statistiken hinter sich zu lassen. Doch bei welchem Rennstall er 2023 fährt, das ist weiterhin nicht bekannt.
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