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Damit verabschieden wir uns von diesem Thriller zum Vuelta-Auftakt, morgen geht es weiter mit einem 214 Kilometer langen, sehr hügeligen Teilstück durch Frankreich nach Manosque. Wir sind im Liveticker wieder ab 15:30 Uhr für Euch dabei. Adiós!
Die Abstände waren heute generell gering, keiner der Favoriten in der Gesamtwertung - mit Ausnahme von Pogacar, konnte sich absetzen. Hayter muss auf der 2. Etappe mit dem Grünen Trikot vorliebnehmen, Tarling bekommt das Weiße Trikot übergestreift.
Ein Herzschlagfinale bei diesem Auftaktzeitfahren in Monaco bei dieser Vuelta. Pogacar streift sich also zum ersten Mal in seiner Karriere das Führungstrikot der Spanien-Rundfahrt über - wird er es im Verlauf er Rundfahrt überhaupt abgeben?
Die Top Fünf der Tageswertung:
1. Tadej Pogacar (UAE Emirates XRG), 10:57 Minuten
2. Ethan Hayter (Soudal Quick-Step), + 0 Sekunden
3. Josh Tarling (Netcompany Ineos), + 4
4. Callum Thornley (Red Bull-Bora-Hansgrohe), + 5
5. Christophe Laporte (Visma-Lease a Bike), + 6
Pogacar gewinnt das Zetfahren in seiner Wahlheimat! Er ist neun Hundertstel Sekunden schneller als der Brite. Die Mission Vuelta-Titel startet mit einem Etappensieg. Der Kannibale hat zugeschlagen, um einen Wimpernschlag...
Siebter Platz für van Aert! Der Belgier verliert gegen Hayter auch im zweiten Teil noch etwas Zeit und hat damit neun Sekunden Rückstand den Briten. Bleibt noch Pogacar, der Hayter verdrängen kann.
Roglic kommt nicht an diese Zeit heran, ist acht Sekunden langsamer als der Führende. Damit haben alle Fahrer die Zwischenzeit passiert. Van Aert und Pogacar haben noch Siegchancen.
Pogacar ist nochmal schneller - aber nicht als Hayter. Platz zwei - drei Sekunden hinter dem Briten. Das wird nochmal spannend!
Van Aert ist an der Zwischenzeit auf Platz fünf, vier Sekunden hinter Hayter. Noch kann der Brite nicht entspannt auf dem heißen Stuhl sitzen.
Roglic startet und damit sind alle Fahrer auf der Strecke. Die letzten elf, die noch unterwegs sind, kennen nun die zu schlagende Zeit.
Hayter schlägt Tarling und die Elf-Minuten-Marke! Der Soudal-Profi benötigt 10:57 Minuten für den Parcours und nimmt Tarling den ersehnten Tagessieg damit noch weg. Bleibt diese Zeit stehen?
Pedersen legt eine Top-Zwischenzeit hin, liegt da zunächst auf Rang sechs. Für die Sprinter und Etappenjäger wie ihn und Van Aert geht es auch darum, sich in Position zu bringen, um womöglich das Rote Trikot in den kommenden Tagen zu übernehmen.
Van Aert geht von der Rampe. Nach ihm kommen noch Ivan Romeo (Movistar), Pogacar und Roglic. Danach wissen wir, wer das erste Rote Trikot der Vuelta überstreifen wird.
Hayter ist an der Zwischenzeit drei Sekunden schneller als Tarling. Vielleicht vermiest hier ein Landsmann den emotionalen Sieg des Ineos-Profis. Fisher-Black verlor im letzten Abschnitt einige Sekunden. Mal sehen, wie Hayter mit dem technischeren Teil zurecht kommt.
Den Auftakt der letzten Zehn am Start macht Mads Pedersen (Lidl - Trek). Wout van Aert (Visma - Lease a Bike) und Pogacar können Tarling sicherlich gefährlich werden.
Ethan Hayter (Soudal - Quick-Step) ist unterwegs - er kann Zeitfahren dieser Art und zählt zu den Topfavoriten auf den Tagessieg. So richtig rund lief es für den Briten in dieser Saison aber noch nicht.
Finn Fisher-Black (Red Bull - Bora - hansgrohe) war an Zwischenzeit gleichauf mit Tarling, im Ziel ist er sechs Sekunden langsamer als der Führende. Vorerst Platz sechs für den neuseeländischen Meister im Kampf gegen die Uhr.
Enric Mas reiht sich mit 11:30 Minuten ungefähr bei seinen Kontrahenten Gall und Onley ein. Almeida ist mit Platz 13 in 11:15 Minuten etwas schneller.
Alle außer den folgenden Fahrern gönnen jetzt Tarling natürlich den Sieg. Christophe Laporte (Visma - Lease a Bike) ist der erste, der es spannend macht. Platz drei für den Franzosen, zwei Sekunden hinter dem Briten.
Wahnsinn, der trauernde Tarling setzt die neue Bestzeit. Eine Sekunde schneller als Thornley ist der 22-jährige Brite. 51,2 km/h war seine Durchschnittsgeschwindigkeit auf diesem extrem kurivgen, technisch anspruchsvollen Parcours.
Lennard Kämna (Lidl -Trek) zeigt mit einem zwischenzeitlich 12. Platz eine gute Leistung in diesem Zeitfahren. Der Deutsche ist 16 Sekunden langsamer als Thornley.
Noch 20 Fahrer gehen von der Rampe, der Abstand bleibt bei einer Minute zwischen den Fahrern. Um 19:20 Uhr ist Primoz Roglic der letzte Starter, direkt davor begintn Pogacar seine Mission Vuelta-Sieg.
Tarling setzt die neue Bestzeit an der Zwischenzeit! Die wurde noch immer von Kluckers gehalten, der im Ziel inzwischen Vierter ist. Tarling ist in 6:32 Minuten eine Sekunde schneller als der Luxemburger.
Im aktuellen Block der Starter finden sich auch wieder ein paar Favoriten in der Gesamtwertung. Enric Mas (Movistar) war schon viermal auf dem Podium der Vuelta, auf ihn folgt der Vorjahreszweite, Joao Almeida (UAE - Emirates - XRG), der dieses Jahr Tadej Pogacar zum Sieg verhlefen soll.
Josh Tarling geht von der Rampe. Bei ihm wird sein bei der Portugal-Rundfahrt verstorbener kleiner Bruder Finlay mit auf dem Rad sitzen. Rein sportlich zählt der Zeitfahr-Spezialist zu den großen Favoriten auf den Tagessieg.
Auch die Zeit von Bisaux ist schon wieder Geschichte. Die Youngster mischen das Renne ordentlich auf Callum Thornley von Red Bull - Bora -hansgrohe, 21 Jahre alt, benötigt 11:02,55 Minuten für die 9,4 Kilometer. Wir nähern uns der Elf-Minuten-Marke.
Bisiaux ist übrigens auch erst 21 Jahre alt - und der einzige Fahrer bisher, dem es gelungen ist, auf diesem kurzen Zeitfahren den vor ihm gestarteten Fahrer zu überholen. Vine kommt als Sechster ins Ziel. Auch dieser Mitfavorit kann den Tagessieg also nicht holen. Er reiht sich fünf Hundertstel hinter Küng ein.
Neue Bestzeit im Ziel! Und sie kommt wieder von Decathlon - diesmal ist es Leo Bisiaux. Er ist eine Sekunde schneller als sein australischer Teamkollege. Die französische Equipe stellt im Moment vier Fahrer in den Top Ten, der lange Führende Labrosse ist Zehnter.
Vine kommt an der Zwischenzeit nicht ganz an die Bestzeit heran, liegt da zunächst auf Platz acht.
Noch etwa 60 Fahrer müssen in Monaco über die Ziellinie, schauen wir noch einmal auf die ersten Fünf der Tageswertung bis hierhin.
1. Oscar Chamberlain (Decathlon CMA CGM), 11:06 Minuten
2. Arthur Kluckers (Tudor), + 2 Sekunden
3. Alessandro Romele (XDS Astana), + 4
4. Stefan Küng (Tudor), + 5
5. Ivo Oliveira (UAE Emirates XRG), + 5
Noch etwa 60 Fahrer müssen in Monaco über die Ziellinie, schauen wir noch einmal auf die ersten Fünf der Tageswertung bis hierhin.
1. Oscar Chamberlain (Decathlon CMA CGM), 11:06 Minuten
2. Arthur Kluckers (Tudor), + 2 Sekunden
3. Alessandro Romele (XDS Astana), + 4
4. Stefan Küng (Tudor), + 5
5. Ivo Oliveira (UAE Emirates XRG), + 5
Auf ihn folgt mit Jay Vine einer der Favoriten auf den Tagessieg von der Rampe - in wenigen Minuten startet auch der Sieger der Polen-Rundfahrt, Marco Brenner (Tudor) ins Rennen.
Steven Kruijswijk (Visma - Lease a Bike) geht bei seiner Abschieds-Vuelta von der Rampe. Der 39-Jährige ist der "Alterspräsident" dieser Rundfahrt und wird seine Karriere am Ende der Saison beenden. Den AUftakt dazu gibt er in seiner Wahlheimat Monaco.
Diesen Vorteil hat Küng nicht - und er ist vier Sekunden langsamer im Ziel als Chamberlain. Es wird kein Etappensieg wie bei der Polen-Rundfahrt für den Schweizer. Vorerst Platz vier für Küng.
Alessandro Romele setzt sich auf Platz drei hinter Chamberlain und Kluckers. Für den Australier war es übrigens ein Heimspiel - er lebt im Fürstentum und kennt die Straßen sehr gut.
Und apropos starke junge Australier - Luke Tuckwell von Red Bull - Bora - hansgrohe zeigt ein starkes Zeitfahren und landet vorerst auf Platz sechs im Ziel.
Küng ist an der Zwischenzeit Fünfter. Vier Sekunden fehlen ihm auf Kluckers, der nach 5,7 Kilometern noch der Schnellste war. Zu Chamberlain sind es nur zwei Sekunden, die muss der Schweizer auf dem letzten, technischen Abschnitt aufholen.
Ivo Oliveira (UAE - Emirates - XRG) zeigt eine starke Leistung und ist vorläufig als Dritter im Ziel. Pogacars Teamkollege ist fünf Sekunden langsamer als Chamberlain. Der Youngster hat das Ergebnis hier recht überrachend auf den Kopf gestellt.
Einer der großen Favoriten auf den Tagessieg ist unterwegs. Der Schweizer Küng versucht sich jetzt über 9,4 Kilometer an der Bestzeit von Kluckers - nein von Chamberlain! Der 21-jährige Australier ist zwei Sekunden schneller als der Luxemburger. 11:06,47 Minuten ist jetzt die neue Bestmarke in diesem Zeitfahren.
Decathlon hat sich hier etwas vorgenommen. Oscar Chamberlain ist an der Zwischenzeit Zweiter hinter Kluckers. Top-Mannschaftsergebnis der französischen Equipe.
Nun starten ein paar junge interessante Talente in diese Vuelta. Jörgen Nordhagen (Visma - Lease a Bike) ist erst 20 Jahre alt und war Vierter bei der Tour de Romandie. Direkt nach ihm geht der 23-jährige Cian Uijtdebroeks (Movistar) auf die Strecke. Der Belgier gilt seit Jahren als hochveranlagt, hatte aber viel mit Verletzungen zu kämpfen.
Brennan muss seinen Platz an Kluckers räumen. Der Luxemburger ist noch einmal fünf Sekunden schneller als der junge Brite. Kluckers ist ein guter Zeitfahrer, beim Kampf gegen die Uhr in der Polen-Rundfahrt war er beim Sieg von Teamkollege Küng Sechster.
Pablo Torres (UAE - Emirates - XRG) ist der jüngste Teamkollege von Tadej Pogacar und durfte die Strecke in Monaco mit Vollgas angehen. Zwischenzeitlich reicht es für Platz sechs im Ziel, 11 Sekunden hinter Brennan.
Neue Bestzeit an der Zwischenzeit! Vielleicht darf es sich Brennan doch nicht zu bequem machen. Arthur Kluckers (Tudor) ist zwei Sekunden schneller als der Brite nach 5,7 Kilometern.
Brennan facetimet derweil fröhlich mit der Familie auf dem Hot Seat. Wie lange kann er da sitzen bleiben? Der nächste heiße Kandidat auf den Tagessieg dürfte Stefan Küng (Tudor) sein, der um 18:17 Uhr von der Rampe geht. Jay Vine (UAE - Emirates - XRG) startet um 18:33 Uhr, Josh Tarling (Netcompnay - Ineos) um 18:51 Uhr.
Gall ist als 33. im Ziel. 30 Sekunden hinter Brennan. Am Ende wird sich zeigen, wie viel Zeit der Österreicher auf seine direkten Konkurrenten im Kampf ums Podium verlieren wird.
Derweil begrüßen wir ein neues Mitglied unter den ersten Fünf. Ramses Debruyne (Alpecin - Premier Tech) ist Fünfter mit elf Sekunden Rückstand. Onley kommt als 40. rein - 34 Sekunden hinter Brennan. Ein bisschen mehr hat er sich vielleicht erwartet.
Onley ist erst einmal 26. an der Zwischenzeit - 19 Sekunden beträgt sein Rückstand auf Brennan. Der junge Brite ist kein Spezialist in dieser Disziplin. Gall macht es etwas besser. Der Österreicher hat am gleichen Punkt 15 Sekunden Rückstand und liegt auf Rang 16. Die Abstände sind insgesamt aber sehr gering. Heute verliert noch niemand die Vuelta.
Frank Van Den Bossche (Soudal - Quick-Step) legt mal wieder eine gute Zeit im Ziel hin - Sechster ist er mit 12 Sekunden Rückstand. Wir sind derweil gespannt auf die Zwischenzeiten von Onley und Gall nach 5,7 Kilometern.
Schon kommt der nächste der Anwärter auf das finale Podium in drei Wochen in Granada. Felix Gall (Decathlon - CMA CGM) geht von der Rampe - für viele Experten der "Erste hinter Pogacar" - der heißeste Kandidat auf Platz zwei. Für den Giro-Zweiten wird es in Monaco um Schadensbegrenzung gehen. Seine Teamkollegen haben gut vorgelegt und liegen immer noch auf den Plätzen zwei und drei.
Thibau Nys (Lidl - Trek) geht von der Rampe und damit müssen noch genau 99 Fahrer starten. Der nächste ist mit Oscar Onley (Netcompany - Ineos) ein Mann für die Gesamtwertung.
Ein kurzer Überblick über die Top Fünf, während wir auf die großen Favoriten warten.
1. Matthew Brennan (Visma - Lease a Bike) 11:13 Minuten
2. Sander De Pestel (Decathlon - Cma CGM) + 2 Sekunden
3. Jordan Labrosse (Decathlon - CMA - CGM) + 7
4. Orluis Aular (Movistar) + 7
5. Carlos Rodríguez (Netcompany - Ineos) +11
Im Hot Seat Platz nehmen muss De Pestel gar nicht erst. Brennan ist noch einmal zwei Sekuden schneller als der Belgier. Bei der Zwischenzeit lag er noch neun Sekunden vorne, aber er rettet die Zeit ins Ziel. 11:13,24 Minuten brauchte der Brite. Das entspricht einem Stundenmittel von 49,2 km/h.
Da fällt die Zeit von Labrosse! Der neue Mann im "Hot Seat" ist sein Teamkollege Sander De Pestel. Der Belgier ist fünf Sekunden schneller. Decathlon scheint einen guten Weg durch das Kurvengewirr in Monaco gefunden haben - gute Nachrichten für Kapitän Felix Gall.
Matthew Brennan von Visma - Lease a Bike setzt an der Zwischenzeit nach 5,7 Kilometern die neue Bestmarke. Er ist der erste seit längerem, der an die Bestzeit von Labrosse herankommen kann. Sechs Sekunde ist der junge Brite schneller. Mattias Skjelmose (Lidl - Trek) einer der Favoriten in der Gesamtwertung, kommt als zwischenzeitlich Vierter ins Ziel, sechs Sekunden hinter dem Überraschungsführenden Labrosse.
56 Fahrer haben das Einzelzeitfahren inzwischen in Angriff genommen. Der schnellste bislang: Jordan Labrosse vom Décathlon CMA CGM Team. Richard Carapaz, Gewinner des Bergtrikots bei der Tour de France, liegt als Vierter aktuell zehn Sekunden dahinter.
Wolkenloser Himmel, Sonnenschein und Temperaturen um 26 Grad - für die Fahrer herrschen zum Auftakt in Monaco optimale Bedingungen. Diese sollen sich auch bis zum Abend halten, das heißt auch die späteren Startnummern um Tadej Pogacar sollten gute Wetter-Bedingungen vorfinden.
Die Strecke am heutigen Samstag führt über Teile der bekannten Formel-1-Strecke und ist nicht zuletzt wegen der zahlreichen Kurven technisch anspruchsvoll. Der Stadtkurs ist daher eher nicht ideal für die klassischen Zeitfahrspezialisten. Eurosport-Experte Jens Voigt sieht Joshua Tarling heute ganz oben auf dem Treppchen. Der Brite musste erst vor wenigen Tagen einen schrecklichen Verlust hinnehmen: Sein Bruder Finlay kollidierte bei der Portugal-Rundfahrt mit einem Auto und verstarb. Dennoch entschied sich Joshua zur Teilnahme an der Vuelta - und könnte heute das erste Rote Trikot erobern.
Der Gesamtsieg bei der Spanien-Rundfahrt fehlt dem Slowenen noch in seiner jetzt schon herausragenden Karriere. Erst im vergangenen Monat feierte Pogacar seinen fünften Tour-de-France-Sieg, nun will er das Rote Trikot bis ins Ziel nach Granada tragen. Seine letzte Teilnahme war übrigens 2019, damals landete er als Dritter auf dem Podium. Der Gesamtsieg ging an seinen Landsmann Primoz Roglic.
Hallo und herzlich willkommen zum Auftakt der Vuelta a España. In Monaco steht auf der 1. Etappe das Einzelzeitfahren an - damit ist das Fürstentum der erste Ort, in dem alle drei großen Rundfahrten gestartet sind. Der 9,4 Kilometer lange Kurs in Monaco ist technisch anspruchsvoll und verläuft größtenteils flach an den bekannten Sehenswürdigkeiten des Fürstentums vorbei. Los geht`s mit dem ersten Fahrer um 16:17 Uhr, der Liveticker ist ab 17:30 Uhr dabei. Top-Favorit Tadej Pogacar geht um 19:19 Uhr auf die Strecke. Im Stream verpasst ihr keine Minute des Rennens. Viel Spaß!