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12.03.2025 | (rsn) – Nachdem bereits im vergangenen Jahr die Königsetappe von Paris-Nizza in Folge schlechter Witterungsbedingungen deutlich verkürzt werden musste, droht dem “Rennen zur Sonne“ auch diesmal Ungemach.
Wie die französische Wetter-Website “Mon séjour en Montagne“ prognostiziert, ist die 7. Etappe mit Ziel im 1.614 Meter hoch gelegenen Skiort Auron durch Schneefall gefährdet. Bereits tags zuvor werden für die Region mehr als 30 Zentimeter Schnee erwartet. Auch auf dem Col de la Colmiane – dem vorletzten Anstieg der diesjährigen Königsetappe – ist Schnee gemeldet.
Das Streckenprofil der Königsetappe von Paris-Nizza | Foto: Veranstalter
Bereits 2024 war Auron als Bergankunft vorgesehen, doch schon damals mussten der 7,3 Kilometer lange Schlussanstieg und der fast genauso lange Col de la Colmiane wegen Schneefalls aus dem Programm genommen werden. Stattdessen verlegte die ASO das Ziel des vorletzten Teilstücks nach La Madone d'Utelle, wo sich auf 1.166 Metern Höhe Aleksandr Vlasov (Red Bull – Bora – hansgrohe) den Etappensieg holte. Der 15,3 Kilometer lange und 5,7 Prozent steile Anstieg wäre auch diesmal eine mögliche Alternative, wobei es von Seiten der ASO noch keine entsprechenden Informationen gibt.
Auch in Italien wird das Wetter umschlagen und könnte negativen Einfluss auf den weiteren Verlauf von Tirreno-Adriatico haben. Vom Mittwoch bis Freitag durchqueren die Fahrer bei der Fernfahrt bergige Regionen und müssen laut der aktuellsten Wettervorhersagen mit teils starkem Regen rechnen. Täglich könnten in der Region 10 bis 30 mm Regen fallen, heißt es in verschiedenen Wettervorhersagen.
Am heutigen Mittwoch steht die mit 239 Kilometern längste Tirreno-Etappe von Follonica nach Colfiorito auf dem Programm. Im Ziel geht es bis auf gut 800 Meter hinauf. Es folgen Etappen nach Trasacco, wobei das Feld unteranderem den Anstieg nach Valico La Crocetta bis auf 1.558 Meter bewältigen muss, und eine ebenfalls mehr als 200 Kilometer lange Etappe nach Pergola, deren höchster Punkt 724 Meter beträgt.
Ehe es am Schlusstag in San Benedetto del Tronto auf Meereshöhe hinabgeht, steht noch die Königsetappe zur Bergankunft in Frontignano (1.327 Meter) auf dem Programm.
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