Portugiese richtet Kampfansage an Konkurrenz

Almeida: “Ziel ist es, den Giro zu gewinnen“

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Das nächste Duell im Mai? Joao Almeida (UAE - Emirates - XRG) und Jonas Vingegaard (Visma - Lease a Bike) treffen sich wohl beim Giro d´Italia wieder. | Foto: Cor Vos

12.01.2026  |  (rsn) – Joao Almeida nimmt im Jahr 2026 den Giro d’Italia als alleiniger Kapitän der UAE – Emirates – XRG-Mannschaft in Angriff. Im Interview mit der italienischen Tageszeitung Gazzetta dello Sport gibt er sich bezüglich der Ziele in Italien selbstbewusst: “Das Ziel ist es, den Giro zu gewinnen“, sagte der 27-Jährige. “Ich werde alles tun, um das zu ermöglichen.“

Zehnmal nahm der Portugiese bisher an Grand Tours teil, sieben konnte er beenden und landete immer in den Top Ten. Beim Giro 2023 war er als Dritter erstmals auf dem Podium, bei der Spanien-Rundfahrt im vergangenen Jahr rückte er mit Platz zwei noch näher an den ersehnten Sieg heran. Vieles deutet daraufhin, dass es in Italien wie im Spätsommer des vergangenen Jahres zum Duell mit Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) kommen wird.

“Es gab im vergangenen Jahr keinen großen Unterschied zwischen Vingegaard und mir bei der Vuelta vor ein paar Monaten“, sagte Almeida in dem Interview. “Er ist zuvor die Tour gefahren und war vielleicht nicht in Topform, aber das galt für mich auch. Ich bin jedes Jahr besser geworden und spüre, dass das 2026 nicht anders sein wird.“ Das Selbstvertrauen ist begründet: Im vergangenen Jahr gewann Almeida die Baskenland-Rundfahrt, die Tour de Suisse und die Tour de Romandie (alle 2.UWT) – drei der renommiertesten einwöchigen Etappenrennen.

Auf die Tour de France verzichtet der 27-Jährige 2026 – und ist damit “befreit“ von Helferdiensten für seinen Kapitän Tadej Pogacar. Stattdessen wäre es sinnvoll, sagte Almeida schon beim Medientag des Teams, wenn man die Siegmöglichkeiten weiter streut. Damit lastet der Druck beim Giro auf ihm.

Das mit 40 Kilometer recht lange Zeitfahren beim Giro dürfte dem Portugiesen entgegenkommen, hinzu kommen sechs Bergankünfte im Hochgebirge, die ebenfalls gut zum gleichmäßigen Rhythmus Almeidas passen. 2020 ging sein Stern beim Giro auf, damals trug er im Trikot von Quick-Step zwei Wochen das Maglia Rosa und wurde am Ende Vierter. “Das war ein besonderes Jahr für mich“, erinnerte er sich zurück. “Ich war jung und musste viel lernen und dafür waren die drei Wochen des Giro eine tolle Entdeckungsreise. Jetzt kenne ich meinen Körper und weiß, wie ich auf ihn hören muss. Ich habe eine genaue Vorstellung davon, was ich erreichen kann.“

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