Im Finale verpokert

Martens: Der Sieg war möglich

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Paul Martens (Rabobank) Foto: Paul Martens

15.05.2008  |  (rsn) – Nicht nur Matthias Russ (Gerolsteiner) sorgte am Donnerstag auf der 6. Etappe des Giro d’Italia für Furore. Mit Paul Martens (Rabobank) zeigte sich ein zweiter deutscher Fahrer von seiner besten Seite. Auf dem mit 231km längsten Teilstück der Rundfahrt überquerte der 24-jährige Rostocker als Vierter die Ziellinie und setzte bei seinem ersten Giro-Start ein frühes Ausrufezeichen. So ganz zufrieden war der ehrgeizige Rabobank-Neuzugang mit dem Ausgang des Rennens allerdings nicht.

„Ich habe alles daran gesetzt, in der Gruppe dabei zu sein“, so Martens nach dem Rennen zu Radsport News. „Im Finale habe ich mich aber ein bisschen verpokert, weil ich vor allem auf Nardello und Visconti geschaut habe.“ Deshalb reagierte Martens auch zunächst nicht, als sich der spätere Etappensieger Matteo Priamo (CSF Group) und der Spanier Alan Perez (Euskaltel) rund 12km vor dem Ziel aus der Spitzengruppe verabschiedeten.

Auf den letzten Kilometern konnte der junge Deutsche zwar noch zulegen, aber zur Spitze konnte er nicht mehr aufschließen. Martens: „Auch wenn der 4. Platz ein guter Einstand ist – der Sieg war möglich. Ich werde weiter meine Chance suchen. Aber in den nächsten Tagen gilt es erst mal, Kräfte zu sparen – wenn nötig auch im Gruppetto.“

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