De Panne: Wiggins im Zeitfahren der Schnellste

Willems reicht Platz 30 zum größten Erfolg seiner Karriere

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Frederik Willems (Liquigas) hat die Drei Tage von de Panne gewonnen.

Foto: ROTH

02.04.2009  |  (rsn) – Frederik Willems (Liquigas) hat die Drei Tage von de Panne gewonnen. Dem 29-jährigen Belgier reichte im abschließenden Zeitfahren am Nachmittag ein 30. Platz, um seine nach der ersten Halbetappe am Mittag errungene Führungsposition zu verteidigen und den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere einzufahren.

Das 14,25 Kilometer langes Zeitfahren von De Panne gewann der Brite Bradley Wiggins (Garmin-Slipstream) in einer Zeit von 18:01 Minuten mit 20 Sekunden Vorsprung auf den überraschend starken Niederländer Lieuwe Westra (Vacansoleil). Dritter wurde der Belgier Stijn Devolder (Quick Step/+0:32) vor Titelverteidiger Jost Poosthuma (Rabobank/+0:34), der sich im Gesamtklassement noch auf Rang zwei verbesserte, und Zeitfahrweltmeister Bert Grabsch (Columbia Highroad/+0:36). Der Erfurter Sebastian Lang (Silence-Lotto) kam mit 50 Sekunden Rückstand auf Rang zehn.

Willems feierte im dritten Jahr bei Liquigas seinen ersten Sieg für das italienische ProTour-Team. Den Grundstein zu seinem Erfolg hatte der Nordflame bereits auf der 1. Etappe gelegt, als er sich im Sprint eines Ausreißerduos nur Filippo Pozzato (Katjuscha) geschlagen geben musste. Auf der ersten Halbetappe des Abschlusstages profitierte Willems allerdings von einem Sturz vier Kilometer vor dem Ziel, der Pozzato zum Halt zwang und den Italiener die entscheidenden Sekunden kostete. Zum Zeitfahren trat Pozzato wie 32 seiner Kollegen nicht mehr an.

Posthuma, der sich im Vorjahr mit einem Erfolg im Zeitfahren noch den Rundfahrtsieg gesichert hatte, kam in der Gesamtwertung nur noch bis auf 19 Sekunden an Willems heran. Gesamtdritter wurde Posthumas niederländischer Teamkollege Tom Leezer (Rabobank/+0:54). Auf Rang vier folgte mit dem Italiener Manuel Quinziato (+1:00) ein weiterer Liquigas-Profi. Als bester deutscher Fahrer belegte Paul Voß (Milram) mit 3:09 Minuten Rückstand auf Willems Platz 18. Im Zeitfahren war der 23-jährige Neo-Profi 44. geworden.

Für den 28 Jahre alten Wiggins war es nach zwei zweiten Zeitfahrplätzen bei Paris-Nizza und dem Critérium International der erste Saisonsieg und zugleich der erste Erfolg im Trikot seines neuen Teams. "Man weiß nie, ob man eine gute Fahrt hatte oder nicht. Aber ich bin jetzt natürlich zufrieden", so der Prologspezialist, dessen Garmin-Slipstream-Mannschaft mit dem Kanadier Svein Tuft (7./+0:41) und dem US-Amerikaner Steven Cozza (11./+0:54) zwei weitere Fahrer unter den besten Elf platzieren konnte.

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