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In der Gesamtwertung bleibt Louis Barré vorn, allerdings hat er nur noch sechs Sekunden Vorsprung zu Isaac Del Toro. Giulio Ciccone bleibt Dritter mit 18 Sekunden Rückstand. Es folgen Edoardo Zambanini (+0:28) und Andrea Raccagni (+0:29) auf den Rämngen vier und fünf. Ich verabschiede mich für heute, morgen geht es weiter mit der Königsetappe. Alles Weiter zu D-Tour gibt es auf www.radsport-news.com.
Vierter wurde Walscheid vor Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) und Tobias Müller (Unibet - Rose Rockets). Degenkolb wurde Siebter.
Soudal eröffnete den Sprint, Magnier ging früh an die Spitze, doch Magagnotti sprang auf den letzten 50 Metern vorbei. Während sich der Franzose mit der Faust auf die Brust schlug, ärgerte sich der erneut knapp geschlagene Belgier, der vor Leitao als Zweiter über den Strich rollte.
Red Bull - Bora - hansgrohe ist jetzt für Danny van Poppel auch nach vorn gekommen. Vacek führt das Feld auf den letzten Kilometer.
Jetzt übernimmt Vacek die Spitze - wer darf heute für das Team Lidl - Trek sprinten? Max Walscheid oder Tim Torn Teutenberg?
John Degenkolb (Picnic - PostNL) hat sich ans Ende des Soudal-Zugs geklemmt. Das ist keine so schlechte Position. Mal schauen, was für den Oberurseler herausspringt.
Es geht ein wenig bergauf, aber das dürfte keinem der Sprinter etwas ausmachen. Schachmann führt das Feld im Moment an - und er hat den Funk aus dem Ohr genommen. Die Nummer will er selbst regeln.
Sie rollen zügig, aber nicht rasend schnell in Richtung Ziel. Attacken hat es zuletzt auch keine mehr gegeben. Vielleicht hat der Regen unterwegs dem einen oder anderen ein wenig den Zahn gezogen.
Ganz schmale Straße gerade - das Peloton ist in der Feldmark rund um Offenbach unterwegs. Und das Tempo ist recht niedrig. Sie werden nach der gemäß langsamstem Schnitt ausgerechneten Zeit ankommen.
Das Feld rollt einmal über den späteren Zielstrich in Offenbach an der Quaich. So kennen die Jungs die Ankunft schon mal, und die Zuschauer sehen sie zweimal.
Nach und nach geben die Fahrer die Regenjacken bei den Teamfahrzeugen ab. So zum Beispiel Giovanni Aleotti (Red Bull - Bora - hansgrohe).
Die Straße trocknet langsam ab. Das bedeutet, dass die Sturzgefahr im Finale deutlich geringer ausfallen wird. Rembe - Rad-Net ist weiter auf TV-Präsenz aus und macht derzeit die Tempoarbeit in Person von Miguel Heidemann, der das Bergtikot nachher abgeben wird an seinen Freund und Teamkollegen Ole Theiler.
Direkt nach dem Sprint zog eine kleine Gruppe durch, doch sie wurde unter dem Tempodiktat von Soudal - Quick-Step wieder eingefangen. Auch jetzt gibt es eine Attacke - die aber verpufft.
Del Toro gewann den Bonussprint vor Teamkollege Nils Politt, der clever rausnahm, aber noch vor Vacek blieb. Barré ging leer aus. Damit schiebt sich Del Toro auf sechs Sekunden heran an den Gesamtführenden. Perfekt gelaufen für den Mexikaner.
Alexy Brunel (TotalEnergies) hat die Rundfahrt aufgegeben. Der Franzose war ja vorhin in einem kurzen Anstieg zurückgefallen.
Es ist ja mittlerweile so etwas wie Tradition, dass die Spanienrundfahrt beginnt, wenn die D-Tour ins Finale geht. Morgen ist es wieder so weit. Hier ist der ausführliche Vorbericht zur Vuelta a Espana.
Die Ausreißer sind eingeholt worden. Damit rollt ein geschlossenes Feld in Richtung Bonussprint, der noch 8000 Meter entfernt ist.
Nun regnet es zumindest für den Moment nicht mehr. Das ist aber kaum mehr eine Erleichterung, da die Fahrer mittlerweile total durchnässt sind. Der eine oder andere hat offenbar auch kalte Finger und versucht, sie durch Armkreisen besser zu durchbluten. Aber die Hoffnung bleibt, dass die Straße beim finalen Sprint trockener sein wird.
Es sind noch 17 Kilometer bis zum Bonifikationssprint. Der Abstand zwischen Spitze und Feld liegt nur noch bei 35 Sekunden. Das bedeutet, dass das Trio wohl tatsächlich vorher eingesammelt wird.
Auch Mees Vlot (Picnic - PostNL) hat einen Defekt. Wie bei Schachmann war es ein Plattfuß. Da lag vielleicht etwas auf der Straße.
Der Regen ist jetzt zumindest weniger geworden. Der Himmel wird etwas heller. Auch die meisten Zuschauer stehen jetzt ohne Schirme am Straßenrand. Derweil hat Maximilian Schachmann (Soudal - Quick-Step) einen Defekt und muss das Rad wechseln. Das geht leidlich fix - er ist wieder unterwegs.
Beim Zwischensprint rollt wieder Sagrado als Erster durch, dann folgte Jochum, dann Theiler. Und Sagrado fragte sogar noch, ob der Rembe-Mann, der kurz vor der Wertung aus der Führung ging, nicht noch so lange vorn bleiben wolle. Doch der schüttelte den Kopf. Sagrado hatte ja auch den ersten Zwischensprint gewonnen und die Bergwertung - er wollte wohl ganz gern teilen.
Nachher beim Bonussprint könnte es auch passieren, dass sich die Anwärter auf den Etappensieg heraushalten, weil ihnen die Sekunden egal sein dürften. Dann hätten Fahrer wie Mathias Vacek (Lidl - Trek), der bei seinem Team eine Doppelspitze mit Giulio Ciccone bildet, Chancen, sich einen Vorteil zu erspurten.
Ich war etwas zu optimistisch: Der Regen hat wieder eingesetzt. Keine schönen Bedingungen bei dieser D-Tour. Der Vorsprung des Trios ist wieder leicht auf 1:20 Minuten angewachsen.
Der Regen hat aufgehört, aber die Straßen sind noch nass. Dennoch nährt dies die Hoffnung, dass der Massensprint nachher auf trockenem Untergrund ausgetragen wird.
Es sind noch etwa 18 Kilometer bis zum zweiten Zwischensprint. Den werden die Ausreißer wohl noch vorm Feld erreichen. Doch dann kommt ja 23 Kilometer vor dem Ziel noch der Bonifikationssprint. Und da werden die Anwärter auf den Gesamtsieg auf Bonifikationen aus sein. Vielleicht macht UAE auch deshalb Tempo. Aber wenn das Feld dort geschlossen ankommt, dürfte Del Toro kaum Chancen gegen Leute wie Magnier, Danny van Poppel (Red Bull - Bora - hansgrohe) oder Tim Tprn Teutenberg (Lidl - Trek) haben.
Vegard Stake Laengen ist der UAE-Profi, der hier die Pace macht. Der Rückstand zum Spitzentrio ist bereits auf 1:10 Minuten geschrumpft.
Einer, der hier nicht dabei ist, sorgt dieser Tage für Schlagzeilen: Der zweifache Weltmeister Julian Alaphilippe. Denn laut Berichten will der erfolgreiche, aber doch in die Jahre gekommene Franzose seine Karriere sofort beenden. Damit ginge einer der ganz Großen des vergangenen Jahrzehnts in den Radsport-Ruhestand. Lüttich-Bastogne-Lüttich, Milan-San Remo, Fléche Wallone, Etappen bei allen Grand Tours, Bergtrikot der Tour de France - sein Palmares ist beeindruckend.
Es gab eben auch einen von zwei Zwischensprints. Den gewann Sagrado vor Jochum und Theiler. Doch abgesehen von den damit verbundenen Prämien ist das für diese drei Profis uninteressant.
Das Team UAE - Emirates - XRG hat jetzt die Spitze im Pulk übernommen. Dann trauen sie dort wohl Antonio Morgado ein starkes Resultat zu. Wobei alle sagen: Paul Magnier (Soudal - Quick Step) gilt als Top-Favorit.
Bereits aufgegeben hat der Spanier Joan Bou (Caja Rural - Seguros RGA). Die Gründe sind nicht bekannt.
Alexys Brunel (TotalEnergies) hat in einem nicht klassierten Anstieg heftige Probleme. Er musste das Peloton ziehen lassen und hat nun schon mehr als eine Minute Rückstand. Das könnte für ihn heute die letzte Etappe dieser D-Tour sein.
Das Team Soudal - Quick-Step macht das Tempo. Auch Red Bull - Bora - hansgrohe ist weit vorn zu sehen. Und alle Profis sind in Regenkleidung unterwegs.
Das Wetter meint es jetzt gar nicht gut mit den Fahrern. Es regnet junge Hunde. Das macht es für die Fahrer natürlich schwerer. Und der zu erwartende Sprint könnte dadurch gefährlich werden.
Das Feld hat wirklich alles im Griff, der Abstand zur Spitze, der heute maximal 2:30 Minuten betragen hatte, ist jetzt schon auf 1:20 Minuten geschmolzen.
Eine ganz junge Ausreißergruppe haben wir da heute. Der Benjamin ist - Nomen est Omen - Ben Felix Jochum mit 22 Jahren. Ole Theiler bringt es auf 23 Lenze. Und der Methusalem ist Alvaro Sagrado mit immer noch zarten 25 Jahren.
Theiler wollte sich das Bergtrikot ja eigentlich mit seinem Kumpel und Teamgefährten Miguel Heidemann teilen. Doch heute musste er allein auf Punktejagd gehen. Es gibt im Etappenverlauf nur einen Bergpreis, und denn gewann nach 39 Kilometern Sagrado vor Jochum und Theiler. Doch auch der eine Zähler genügt, um dem Rembe-Profi das Klettertrikot für einen Tag einzubringen.
Wie bereits gestern ist Ole Theiler (Rembe - Rad-Net) ausgebüxt. An seiner Seite befinden sich heute Ben Felix Jochum (Lotto - Kern Haus) und Alvaro Sagrado (Storck - MRW Bau). Der aktuelle Vorsprung des Trios beträgt 1:40 Minuten.
Ein erster Blick auf die aktuelle Rennsituation: Wie gestern schon hat sich eine Dreiergruppe abgesetzt, allerdings hält das Feld sie an einer relativ kurzen Leine. In der Ausreißergruppe vertreten ist dabei ein alter Bekannter vom Vortag - Ole Theiler ist wieder dabei und hat inzwischen virtuell die Führung im Kampf ums Bergtrikot übernommen.
Herzlich willkommen zum Liveticker der 2. Etappe der Deutschland Tour 2026!
Das Teilstück heute führt von Schwäbisch Hall nach Offenbach an der Queich über 197 Kilometer und ist in seiner Topografie zweigeteilt: Einer welligen ersten Hälfte folgt ein fast völlig flaches Finale zum Zielort und damit stehen die Chancen auf einen Massensprint heute besonders gut. Im Fokus steht dabei der Franzose Paul Magnier, der nach seinem Erfolg in Hamburg am Wochenende ein weiteres Mal auf deutschem Boden zuschlagen könnte.
Wir sind hier ab 14:45 Uhr im Liveticker beim Renngeschehen dabei!