Vorschau 44. Amstel Gold Race

Wer landet den Coup auf dem Cauberg?

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Amstel Gold Race 2008

Foto: ROTH

18.04.2009  |  (rsn) - Die Pflasterklassiker sind passé, das Peloton zieht weiter in Richtung Ardennen. Den Auftakt der dortigen dreiteiligen Klassikerserie macht am Sonntag das Amstel Gold Race in den Niederlanden, wo das Fahrerfeld schmale Straßen und zahlreiche Steigungen erwarten - und den Sieger am Ende ein kühles Bier.

Die Strecke: Das 257 Kilometer lange Amstel Gold Race, das von einer Bierbrauerei gesponsert wird, startet um 10:21 Uhr in Maastricht. Auf dem Weg in Richtung Valkenburg zum traditionellen Ziel auf dem Cauberg müssen die Fahrer aus 24 Teams insgesamt 31 Steigungen meistern.

42 Kilometer vor dem Ziel läutet der Wolfsberg die entscheidende Phase des Rennens ein. Danach folgen im Abstand von jeweils nur fünf Kilometern der Loorberg, der Gulperberg und der Kruisberg. Danach folgen der Eyserbosweg und der Fromberg; in all diesen Anstiegen kann eine Vorentscheidung fallen.

Nach dem Keutenberg zwölf Kilometer vor dem Ziel wird nur noch eine kleine Gruppe von Fahrern die Chance auf den prestigeträchtigen Sieg haben. Über Triumph oder Niederlage wird letztendlich aber erst der 900 Meter lange Schlussanstieg hinauf zum Cauberg entscheiden.

Die Favoriten: Der Favoritenkreis für den ersten Ardennenklassiker des Jahres ist trotz des sehr selektiven Profils sehr groß. Vorjahressieger Damiano Cunego (Lampre) präsentierte sich im Laufe der Saison bereits in ausgezeichneter Verfassung und zählt auch in den Niederlanden zu den absoluten Topfavoriten. Neben dem Italiener wollen aber auch der Luxemburger Fränk Schleck (Saxo Bank), der das Rennen 2006 gewann, sowie Cunegos Landsmann Davide Rebellin (PVC Serramenti), 2004 erfolgreich, einen zweiten Sieg feiern.

Erstmals in die Siegerliste eintragen könnten sich der umstrittene Spanier Alejandro Valverde (Caisse d`Epargne), dessen Landsmann und Teamkollege Joaquin Rodriguez, mit Olympiasieger Samuel Sanchez (Euskaltel) und Toursieger Carlos Sastre (Cervelo) zwei weitere Spanier, der Australier Cadel Evans, der Belgier Philippe Gilbert (beide Silence-Lotto) sowie der Franzose Jerome Pineau (Quick.Step). Zum erweiterten Favoritenkreis zählt aber auch Fabian Wegmann (Milram), der in diesem Jahr in den Ardennen zum ersten Mal auf eigene Rechnung fahren kann. Auch den Österreicher Christian Pfannberger (Katjuscha) sollte man nicht unterschätzen.

Besonders unter Zugzwang steht beim Heimspiel Rabobank. Die Niederländer warten seit Erik Dekkers Triumph aus dem Jahr 2001  auf einen Sieg in der Heimat. Mit den größten Aussichten gehen der junge Robert Gesink und der wieder genesene Spanier Oscar Freire ins Rennen.

Die Teams: Rabobank, Milram, Quick.Step, Silence-Lotto, Euskaltel, Fuji-Servetto, Caisse d`Epargne, Astana, Katjuscha, Garmin, Columbia, Fdjeux, Bouygues Telecom, Cofidis, Ag2r, Saxo Bank, Liquigas, Lampre, Vacansoleil, Skil-Shimano, Cervelo, Landbouwkrediet, Topsport Vlaanderen, PVC Serramenti

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