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14.10.2011 | (rsn) – Am dritten Tag der Jayco Herald Sun Tour hat Marcel Kittel (Skil-Shimano) klar gemacht, dass er das australische Mehretappenrennen nicht nur zum Aktivurlaub nutzt. Der 23 Jahre alte Erfurter gewann das 172,6 Kilometer lange Teilstück von Geelong nach Drysdale im Massensprint vor den drei Australiern Steele Von Hoff (Genesys Wealth Advisers), Thomas Palmer (Drapac) und Wesley Sulzberger (Nationalteam) und feierte seinen bereits 16. Sieg in diesem Jahr.
An der Spitze der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen. Der Australier Rhys Pollock (Drapac) verteidigte als Tagesfünfzehnter sein Gelbes Trikot und führt weiter mit 15 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Nathan Haas (Genesys Wealth Advisers). Platz drei belegt der Däne Jonas Aen Jorgensen (Saxo Bank-SunGard/+0:18).
„Das war heute meine erste Chance auf einen Sprint“, erklärte Kittel, der an den beiden ersten Etappen jeweils abgehängt worden war. „Mein Team hat gut gearbeitet. Wir sind immer noch sehr motiviert und wollen gewinnen. Das haben wir geschafft, weshalb wir alle sehr glücklich sind.“
Mit seinem heutigen Sieg ließ Kittel auch den Slowaken Peter Sagan (Liquigas-Cannondale) hinter sich, der im Saisonverlauf 15 Mal jubeln konnte. Nur der Belgier Philippe Gilbert (Omega Pharma-Lotto) war mit 18 Siegen erfolgreicher als der Neoprofi aus dem thüringischen Arnstadt.
Eine vierköpfige Spitzengruppe, die sich schon unmittelbar nach dem Start auf und davon gemacht hatte, fuhr bis zu sieben Minuten Vorsprung auf das Feld heraus. Dort arbeiteten Kittels Skil-Shimano-Team und Pollocks Drapac-Mannschaft zusammen, um die Ausreißer Stijn Van Den Bergh (Katjuscha), Nic Hamilton (Jelly Belly), Jack Anderson (australisches Nationalteam) und Dylan Girdlestone (MTN – Qhubeka) wieder zu stellen.
Auf der zweiten Rennhälfte, die über die spektakuläre Great Ocean Road entlang der Küste des australischen Bundesstaates Victoria führte, schrumpfte der Vorsprung des Quartetts schnell zusammen und 20 Kilometer vor dem Ziel war das Feld wieder geschlossen. Den Massensprint der längsten Etappe der Rundfahrt entschied Kittel schließlich für sich.
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