Als Zehnter bei Eschborn-Frankfurt bester Deutscher

Martins Attacke am Mammolshainer kam für Wegmann zu früh

Von Christoph Adamietz aus Frankfurt

Foto zu dem Text "Martins Attacke am Mammolshainer kam für Wegmann zu früh"
Fabian Wegmann (Stölting) wurde Zehnter bei Eschborn-Frankfurt. | Foto: Cor Vos

01.05.2016  |  (rsn) – Björn Thurau (Wanty-Groupe Gobert) und Tony Martin (Etixx-Quick Step) in der Offensive, doch unter dem Strich gingen die deutschen Starter beim Heimspiel Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt (1.HC) leer aus. Am Ende war der zweifache Ex-Sieger Fabian Wegmann (Stölting) auf Rang zehn bester Deutscher.

"Klar, ich bin noch in den Top Ten gelandet, aber bei den Leuten, die am Ende dabei waren, ist einfach nicht mehr drin“, sagte Wegmann nach dem Rennen zu radsport-news.com.

Wegmann hatte gehofft, dass sich für ihn im schweren Mittelteil des Rennens - mit Feldberg und dem vier Mal zu befahrenden Mammolshainer Berg, die Chance auf einen erfolgreichen Fluchtversuch ergeben könnte. "Es war aber leider nicht so schwer, wie ich es erhoffte.“

Und die Attacken, die gingen, waren dem zweifachen Deutschen Meister nicht im richtigen Moment gesetzt. "Als Tony Martin am vorletzten Mammolshainer-Anstieg ging, war es mir noch zu früh. Vor allem, weil es nur zwei Fahrer waren. Wäre es eine zehnköpfige Spitzengruppe gewesen, wäre ich mitgegangen“, räumte der Stölting-Profi ein, der davon sprach im Taunus "alles probiert zu haben. Aber dann ist doch alles zusammengelaufen.“

Nachdem Sprintkapitän Gerald Ciolek seinen Start hatte kurzfristig absagen müssen und Linus Gerdemann am Vortag von Magenporblemen geplagt wurde, musste der Münsteraner bei der Massenankunft in Frankfurt letztlich wieder die Kohlen aus dem Feuer holen. Mit Rang zehn fuhr Wegmann immerhin sein zweitbestes Saisonergebnis ein. "Wir haben gute Resultate, aber nur der Sieg fehlt, dem fahren wir noch hinterher“, meinte er abschließend.

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