Transfer würde jeweils 14 Stunden dauern

Machen die Fahrer und Teams einen Giro-Start in Japan mit?

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Die Giro-Teampräsentation 2016 in Apeldorn. | Foto: Cor Vos

11.05.2016  |  (rsn) – Wie die italienische Zeitung La Stampa meldet, könnte der Giro im Jahr 2018 in Japan beginnen. Gleich die ersten vier Etappen sollten dort ausgetragen werden – vornehmlich im Osten Tokyos. Geplant sei auch das Erklimmen des Mount Fuji, dem höchsten Berg Japans in 3.776 Metern Höhe.

Angeblich sei Renndirektor Mauro Vegni bereits vor Ort gewesen und habe schon eine vorläufige Einigung erzielt. Ein gültiger Vertrag könnte noch im Verlauf des diesjährigen Giros geschlossen werden, heißt es weiter.

Finanziert werden soll der Japan-Abstecher, der insgesamt 35 Millionen Euro kosten soll, angeblich durch die führende japanische Werbeagentur Asats-DK. Auf Nachfragen von cyclingnews.com war Vegni nicht bereit, den Bericht von La Stampa zu kommentieren.

Unklar ist zudem, ob die Fahrer und Teams dazu bereit wären, die Strapazen – der Transfer nach Japan und wieder zurück nach Italien würde jeweils 14 Stunden dauern – auf sich zu nehmen.

 

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