Reaktion auf Motorrad-Unfall bei Belgien-Rundfahrt

UCI schickt mehr Sicherheits-Personal zu den Rennen

Foto zu dem Text "UCI schickt mehr Sicherheits-Personal zu den Rennen"
UCI-Präsident Brian Cookson hat Vertrauen in den russischen Radsport. | Foto: Cor Vos

31.05.2016  |  (rsn) – Der Radsport-Weltverband UCI will als Reaktion auf den von Begleit-Motorrädern verursachten Unfall bei der Belgien-Rundfahrt mehr Personal zu den Rennen schicken, das die Einhaltung der kürzlich neu gefassten Sicherheitsbestimmungen überwachen soll. Die sehen unter anderem vor, dass sich Fahrer von Begleitfahrzeugen, die gegen die Regeln verstoßen, vor der Disziplinarkommission des Weltverbandes verantworten müssen. Zudem kündigte die UCI in einer Pressemitteilung an, die Größe und die Motorenleistung der Motorräder überprüfen zu wollen.

UCI-Chef Brian Cookson erklärte, dass man "alles in unserer Macht Stehende tun [werde], um die Fahrer vor unnötigen Risiken zu bewahren. Wir haben schon zu viele Vorfälle mit Motorrädern erlebt und deshalb haben wir kürzlich klare neue Regeln aufgestellt, wie Fahrzeuge in Rennen gesteuert werden müssen.“

Bei dem schweren Unfall auf der 3. Etappe der Belgien-Rundfahrt waren nach Presseberichten insgesamt 20 Fahrer verletzt worden. Der Belgier Stig Broeckx (Lotto Soudal) zog sich Hirnblutungen zu und liegt noch im Koma. Danach hatten erneut viele Fahrer, darunter auch der dreimalige Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin, mehr Schutz für die Fahrer gefordert.

RADRENNEN HEUTE
  • Keine Termine