Profi-Radsport

ASO lehnt Treffen ab

UCI: Tour unsolidarisch im Antidopingkampf

24.10.2006 - (sid) - Der Radsport-Weltverband UCI hat einen schwerwiegenden Vorwurf in Richtung der Veranstalter der Tour de France formuliert. Die Kritik lautet auf einen "Mangel an Solidarität im Antidopingkampf". Auslöser war die Ablehnung der Tour-Organisation ASO, an der Diskussion über die neuen UCI-Antidoping-Regeln teilzunehmen, zu der UCI-Präsident Pat McQuaid (Irland) für Mittwoch in Paris auch die Vertreter aller Profi-Rennställe eingeladen hat.

Das Verhältnis zwischen UCI und ASO ist seit langem angespannt, weil die Frankreich-Rundfahrt auf ihrer Selbstständigkeit außerhalb der UCI-ProTour beharrt. So wurde McQuaid geradezu demonstrativ auch nicht zur Präsentation der Tour-Strecke 2007 am Donnerstag in Paris eingeladen.

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