Fall Pereiro

UCI kritisiert französische Anti-Doping-Agentur

23.01.2007  |  (sid) - Der Radsport-Weltverband (UCI) hat sich im Fall Oscar Pereiro erneut zu Wort gemeldet und das Verhalten der französischen Anti-Doping-Agentur (AFLD) stark kritisiert. "So ein Vorgang hilft der Radsport-Gemeinschaft im Kampf gegen Doping in keinster Weise", hieß es in einer Pressemitteilung. Zudem sprachen die Verantwortlichen den Spanier nochmals von allen Vorwürfen des Dopings frei.

Am vergangenen Donnerstag hatte die Tageszeitung Le Monde berichtet, dass der Tour-Zweite während der Frankreich-Rundfahrt im Vorjahr bei den Kontrollen nach der 14. und 16. Etappe positiv auf ein üblicherweise zur Linderung von Asthma verabreichtes Medikament mit dem verbotenen Inhaltsstoff Salbutamol getestet worden sei. Der Spanier hat für die Einnahme des Medikaments allerdings eine Genehmigung von der UCI. Pereiro hat es lediglich versäumt, die Papiere der AFLD vorzulegen.

Verhalten von Pereiro "despektierlich"

Pereiro leide aber, so die UCI-Mitteilung weiter, seit Jahren an Asthma. So könne nicht von einem positiven Doping-Test gesprochen werden. Aber auch das Verhalten von Pereiro, die Dokumente trotz einer Anfrage nicht an das Labor zu schicken, sei "despektierlich". Die AFLD hatte erst am vergangenen Freitag die geforderten Dokumente von Pereiro erhalten.

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