Ärger bei Dopingkontrolle

Bruyneel verteidigt Armstrong

Foto zu dem Text "Bruyneel verteidigt Armstrong"

Astana-Teamchef Johan Bruyneel während einer Pressekonferenz im Trainingslager auf Teneriffa

Foto: ROTH

07.04.2009  |  (sid) - Astana-Teamchef Johan Bruyneel hat Lance Armstrong nach der Beschwerde der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD verteidigt. "Ich habe den Kontrolleur gebeten, kurz zu warten. Vor ein paar Tagen hingen diverse Gestalten vor unserem Haus herum und deshalb habe ich Anne Gripper als Anti-Doping-Beauftragte der UCI angerufen. Sie versicherte mir, dass alles in Ordnung sei und wir ließen die Leute herein", sagte Bruyneel der Sport-Tageszeitung L'Equipe.

Die Verzögerung von etwa 20 Minuten bei der Kontrolle am 17. März in Saint-Jean-Cap-Ferrat hatte zu einer Beschwerde der AFLD beim Weltverband UCI sowie bei der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gegen Armstrong geführt. Bei dem Test wurden von dem siebenmaligen Tour-Sieger aus den USA Urin-, Blut- und Haarproben genommen. Der Kontrolleur hatte Armstrong damals bereits gesagt, dass er einen gesonderten Bericht über die Kontrolle verfassen werde.

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