UCI verbietet Verwendung durch das Lotto-Team

Cavendish mit illegalem Helm zum WM-Titel?


Der Helm des Anstoßes: Mark Cavendish wird mit einem vom UCI-Reglement nicht erlaubten Modell in Kopenhagen Weltmeister. | Foto: ROTH

23.01.2012  |  (rsn) - Auf der Schlussetappe der Santos Tour Down Under wurde dem Lotto-Bellisol Team von UCI-Kommissären untersagt, einen speziellen Helm zu tragen. Ein Sprecher des Radsport-Weltverbandes bezeichnete in Adelaide den Helm als illegal. Dabei handelt es sich allerdings um das gleiche Modell, mit dem Mark Cavendish 2011 in Kopenhagen Weltmeister wurde.

Auf das Modell der Firma Lazer lässt sich ein Cover montieren, mit dessen Hilfe die Aerodynamik verbessert werden soll. Das ist nach dem UCI-Reglement nicht erlaubt: „Es ist verboten, dem Helm zusätzliche Ausstattung hinzuzufügen", erklärte UCI Chef-Kommissär Guy Dobbelaere der belgischen Tageszeitung Gazet van Antwerpen.

Bereits nach der Weltmeisterschaft hatte es Diskussionen gegeben. Nun versuchte das Lotto-Team um den dreifachen Etappensieger André Greipel mit dem Verweis auf die Verwendung des Helms bei der WM, das Verbot abzuwenden - ohne Erfolg.

„Der Start in Kopenhagen war ziemlich chaotisch. Wir konnten dort nicht alles kontrollieren", erklärte Dobbelaere die Inkonsequenz der UCI. „Aber ich denke nicht, dass wir Cavendish deshalb jetzt den Weltmeistertitel aberkennen."

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