Weltcup in Glasgow: Vogel Zweite im Zeitfahren

Deutsche Teamsprinter schlagen die Olympiasieger


Das deutsche Trio hat in Glasgow den Teamsprint der Männer gewonnen. | Foto: Franz

17.11.2012  |  Glasgow (dpa) - Das deutsche Trio hat in Glasgow den Teamsprint der Männer gewonnen. Die Bronzemedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele in London setzten sich beim Weltcup im Finale im ausverkauften Sir-Chris-Hoy-Velodrom in 43,887 Sekunden gegen die Briten durch.

Für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) waren René Enders, Robert Förstemann sowie Stefan Bötticher an den Start gegangen. Olympiasieger Großbritannien, mit dem gebürtigen Krefelder Philip Hindes auf der ersten Position, benötigte 44,175 Sekunden. "Es lief optimal für uns, und dass wir im Finale auch noch gegen den Olympiasieger gewinnen konnten, macht den Erfolg noch wertvoller," meinte Förstemann.

Deutschland hatte bereits beim Weltcup-Auftakt in Cali den Teamsprint mit einer Formation aus Nachwuchsfahrern gewonnen. "Im Vorlauf sind wir auf Sicherheit gegangen, um keinen Wechselfehler zu provozieren. Im Finale sind wir höheres Risiko gegangen - mit Erfolg", sagte Bundestrainer Detlef Uibel. Platz drei belegte Frankreich (44,803).

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Im nicht mehr olympischen 500-Meter-Zeitfahren gewann die Erfurterin Kristina Vogel die Silbermedaille. Obwohl die 22-jährige Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Teamsprint nur eingeschränkt trainieren konnte und verspätet nach Schottland anreiste, verbesserte sie in 34,318 Sekunden deutlich ihre persönliche Bestzeit (34,720). Der Sieg ging an Olga Panarina aus Weißrussland (34,121), Platz drei belegte die Spanierin Tania Calvo Barbero (34,451).

Der deutsche Bahn-Vierer setzte nach den Pleiten der vergangenen Jahre seinen leichten Aufwärtstrend fort. Nach Platz zwei bei der Europameisterschaft fuhr das Quartett auch beim Weltcup auf Rang zwei und sorgte für die beste Platzierung seit dem Jahr 2005. Lucas Liß (Unna), Henning Bommel, Theo Reinhardt (beide Berlin) und Kersten Thiele (Sinsheim) mussten sich im Finale nur dem Ex-Weltmeister Dänemark (4:01,289) beugen - die Nordeuropäer holten das deutsche Quartett ein. Bronze ging an Belgien (4:06,951).

Am Samstag und Sonntag stehen in der Sir-Chris-Hoy-Arena noch sieben weitere Wettbewerbe im Programm.

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