Malori: „Ich denke, ich komme morgen gut durch“
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18.11.2012 - (rsn) – Am heutigen Sonntag feiert Michael Kurth (Eddy Merckx Indeland) seinen 26. Geburtstag. Der Sprinter hatte aber schon im Saisonverlauf einigen Grund zur Freude. Als bestes Ergebnis in UCI-Rennen gelang ihm bei der Tour of Hainan (Kat. 2.HC) ein dritter Etappenplatz. „Der eindeutige Höhepunkt für mich war aber mein Sieg bei Köln-Schuld-Frechen. Das war ein unglaublich intensives und einmaliges Gefühl“, sagte Kurth zu Radsport News.
Aber auch Rang sieben bei den Neuseen Classics (Kat. 1.1) sowie zwei zehnte Plätze beim Antwerpse Havenpijl (Kat. 1.2) und dem Arno Wallaard Memorial (Kat. 1.2) konnten sich sehen lassen. „Es war eine super Saison, in der wir auch als Team eine Menge Spaß hatten“; bilanzierte Kurth.
Der Heinsberger hob insbesondere die gute Stimmung beim Stolberger Continental-Rennstall hervor. „Wir haben sicherlich bescheidene Mittel, aber bei uns fährt jeder mit sehr viel Spaß und Freude. Das sieht man auch an unserer Fahrweise. Ich denke, wir sind im Rahmen unserer Möglichkeiten nahezu jedes Rennen gut gefahren“, so Kurth, der immer der Mann für die Sprints war.
„Das war für mich eine neue Situation. Jetzt kann ich ganz gut nachvollziehen, wie groß der Druck bei absoluten Weltklasse-Sprintern sein muss. Man hat schon viel mehr Druck eine gute Leistung abzugeben, wenn das gesamte Team hinter einem steht und sich komplett aufopfert. Und da ich eben kein 'Weltklassesprinter' bin, ist die ganze Sache für mich ziemlich schwierig. Aber man wächst ja bekanntlich an seinen Aufgaben“, erklärte Kurth, der in der abgelaufenen Saison nach eigener Aussage sehr viel gelernt hat.
Der Lernprozess ist noch nicht abgeschlossen, aber 2013 – seinem dann siebten Jahr beim ältesten deutschen Team - kann Kurth wieder für erfreuliche Ergebnisse sorgen..