24. Juli - Ambri/ Tessin - 113 km, 2900 hm; 53 km

Granfondo San Gottardo: Zittern auf der “Tremola“

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Auf der “Tremola“ (“Zitter-Straße“), der alten Straße über den Sankt-Gotthard-Pass (2091 m) | Foto: Ti-Press/ Gabriele Putzu

12.02.2022  |  (rsn) - Zittern im Hochsommer: Zum zwölften Mal führt das Schweizer Jedermann-Rennen "Granfondo San Gottardo" am 24. Juli über den Sankt-Gotthard-Pass - und zwar auf der rund 13 Kilometer langen alten Straße.

Die hat den schönen Namen "Tremola"
(übersetzt in etwa mit "Zitter-Straße"), denn sie verläuft von Airolo aus über 930 Höhenmeter fast ausschließlich auf Granit-Kopfstein-Pflaster bis zur Passhöhe auf 2106 Metern.

"Jeder Radsportler sollte das einmal erfahren haben", sagt Renn-Direktor Sergio Romaneschi: "Die Tremola löst Emotionen aus, die einen die Vibrationen vergessen lassen." Laut Auskunft der Organisatoren stehen derzeit noch ausreichend Startplätze zur Verfügung; bis Ende Februar gilt noch der günstigere Frühbucher-Preis.

Wer sich auf das Kopfstein-Erlebnis konzentrieren
möchte, der kann auf der kurzen Strecke mit 53 km nur die "Tremola" befahren, und sich die beiden weiteren Pässe der Langstrecke schenken. Die Kurzstrecke endet in Ronco; immerhin kommt man so auch noch auf 1200 Höhenmeter.

Die "klassische" Strecke bewältigt insgesamt 113 km, davon 40 km Anstieg, und insgesamt rund 2900 m Höhenunterschied. Start ist am Flughafen Ambri, in Airolo beginnt der Anstieg zum Sankt-Gotthard-Pass. Danach geht's bergab bis Andermatt, es folgt die Rampe zum Furka-Pass, oben Panorama-Aussicht auf Rhone-Gletscher und Galenstock-Kamm (über 4000 m).

Nach der Abfahrt nach Oberwald beginnt
der letzte Anstieg zum Nufenen-Pass, mit Blick auf Balmhorn-Aletsch- und Blinnenhorn-Gletscher. Zum Schluß die lange Abfahrt ins Bedretto-Tal, zurück nach Ambrì.

Übrigens: Sowohl für Camper als auch für Wohnmobile werden kostenlos Plätze zur Verfügung gestellt: für Zelte direkt im "villaggio" ("Event-Dorf"), für Womos auf einem Stellplatz nördlich des Start-Orts Ambri.

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