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Damit verabschiede ich mich vom Münsterland Giro, bei dem sich außer Kooij die absoluten Topsprinter nicht zeigen konnten. Pedersen setzt sich jetzt in den Flieger, um nach Ljubljana zu kommen, ihr müsst nur morgen ab 15:30 Uhr wieder hier reinschauen und mitlesen, wer sich zum Europameister 2026 kürt. Bis dahin!
Decathlon hatte sich lange zurückgehalten, fährt aber am Ende den Sieg ein. Brennan, Merlier, Philipsen und Co. spielen am Ende keine Rolle, obwohl ihre Teams sehr viel mehr gearbeitet haben. Walscheid war toppositioniert, aber am Ende auch chancenlos. Den dritten Platz auf dem Podium schulde ich noch: Frits Biesterbos von Picnic - PostNL.
Walscheid zieht den Sprint an, ist aber zu früh im Wind. Kooij zieht vorbei und gewinnt! Jordi Meeus wird Zweiter. Auf den letzten 200 Metern kam es noch zum Sturz von einem NSN-Profi.
Der Teuelslappen. NSN, Uno-X, Tudor - jeder ist mal vorne, jeder ist mal weiter hinten. Pedersen und Walscheid halten sich gut. Es kommt zum Sprint.
Die Waschmaschine läuft. Auch Decathlon jetzt mal vorne auf den schmalen Straßen, bisher kamen alle sturzfrei durch. Der Kampf um die Positionen wird trotzdem erbittert geführt. Daan Hoole von Decathlon konnte sogar kurz eine Lücke zum Feld reißen.
Pedersen und Walscheid haben wieder die Führung übernommen, als die Glocke zur letzten Runde am Schlossplatz läutet. Visma hat mit Brennan und Fabio Jakobsen, der sein erstes Renenn für die niederländische Equipe macht, noch zwei Eisen im Feuer und zeigt sich ebenfalls weit vorne.
Jetzt sind sie eingeholt. Die fünf Fahrer haben es dem Feld wirklich schwer gemacht. Pinarello - Q36.5 führt das nun komplette Feld auf die letzten fünf Kilometer.
O`Brien probiert es mal aus der Spitzengruppe, der Bahnspezialist schafft aber keine große Lücke. Die zum Feld ist aber immer noch da.
Nächste Zieldurchfahrt - immer noch fünf Sekunden Vorsprung. Die Gesichter sind vorne und hinten inzwischen schmerzverzerrt.
Es ist trocken, das ist auf dem Stadtkopfsteinpflaster auch ein großes Glück. Trotzdem wird es für das Feld auf dem kurvenreichen Kurs nicht einfacher. Aber im Positionskampf der Sprinter wird wohl gleich auch die Gruppe gestellt werden.
Sie schaffen es! Drei Runden durch Münster stehen noch an. 10 Sekunden sind es noch. Der erste Fahrer aus dem Feld über dem Zielstrich ist Pedersen. Der Däne führt das Feld jetzt mit Walscheid am Hinterrad bei seinem Abschiedsrennen an.
Die Spitzengruppe hat auch diese Zwischenattacke noch überlebt, die fünf geben nicht auf. Hut ab vor diesem Kampfgeist, vielleicht sind sie dich die ersten bei der ersten Zieldurchfahrt in Münster.
Einen Augenblick stand eine größere Gruppe, aber in der waren zu viele verschiedene Interessen vertreten, auch zwei Visma-Fahrer, darunter Niklas Behrens, waren dabei, aber die wollen einen Sprint mit Brennan. So vepuffte die Tempoverschärfung nach einigen hundert Metern.
Es steht nochmal eine kleine fiese Steigung an, die die Beine der Fahrer vor dem Stadtkurs etwas schwerer machen soll. Das nutzt Jonas Rutsch (Lotto - Intermarché) nochmal zu einer Attacke, Jasha Sütterlin (JAyco - AlUla) fährt mit.
Die Sprinter und ihre Teams formieren sich, das Finale hat so langsam begonnen. Das Sprinterfeld ist beim Münsterland Giro absolut top besetzt. Viele Mannschaften haben ein großes Interesse an der Positionierung, es wird hektischer.
Nur noch 30 Sekunden Vorsprung, Münster wird die Gruppe wohl nicht mehr an der Spitze erreichen. 130 Kilometer verbrachten die fünf bis hierhin vor dem Feld. Jetzt schalten sich auch die Unibet - Rose Rockets vorne mit ein, deren Sprinter ist Dylan Groenewegen.
Vanhoof fährt als Erster über die Linie beim Zwischensprint, Wallenborn und er teilen sich die Sonderwertungen unterwegs also auf.
Auf den längeren Geraden hat das Feld die fünf tapferen Ausreißer schon fest im Blick. Nach dem Zwischensprint geht es direkt nach Münster, in der Stadt gibt es dann noch drei kurze Runden über 4,3 Kilometer, dann wird der Sieger der 20. Austragung gekürt.
Etwa 30 Sekunden hat Maurice Ballerstedt als "Lokomotive" des Feldes für Alpecin vom Vorsprung weggenommen. 1:10 Minuten sind es noch für fünf Ausreißer, die gute Chancen haben, beim Zwischensprint 29 Kilometer vor dem Ziel zu erreichen.
Mit Alpecin kommt ein bisschen Schwung in die Nachführarbeit. Die fünf Ausreißer wehren sich aber und arbeiten noch gut zusammen, der Vorsprung schmilzt, aber er schmilzt eher langsam.
Wallenborn ist auch an der letzten Bergwertung am Hotel Weissenburg ganz vorne. Seit Philipsen wieder zurück ist, sind auch Alpecin-Trikots an der Spitze des Feldes zu finden. Der Abstand beträgt nach wie vor 1:40 Minuten.
Im Feld halten Fahrer noch einmal an, um natürlichen Bedürfnissen nachzugehen. Entsprechend stabil ist die Rennsituation. 1:40 Minuten aktuell der Vorsprung der Ausreißer, die gleich die letzte Bergwertung des Tages in Angriff nehmen. Dann wird es in Richtung Münster und Finale gehen.
Fast eine Minute muss Philipsen aufholen, der im Konvoi der Fahrzeuge alleine in der Verfolgung ist. Die Straßen sind schmal, das ist nicht ungefährlich. Ury kann dem Tempo der Spitzengruppe nicht mehr folgen, es sind noch fünf Fahrer vorne, Wallenborn sichert sich die Bergwertung am Daruper Berg.
Philipsen muss das Rad wechseln, das sollte in der aktuellen Situation aber kein großes Problem darstellen. Derweil nimmt die Spitzengruppe zum zweiten Mal am heutigen Tag den Daruper Berg in Angriff, 1,5 km mit 4,4 Prozent Steigung.
Pedersen hat übrigens ein stressiges Wochenende geplant. Heute fährt er in Münster, am morgigen Sonntag wird er in Ljubljana für Dänemark bei der EM am Start stehen - und das eine Woche, nachdem er in Montreal ums Regenbogentrikot fuhr und am Ende Sechster wurde.
Jetzt haben wir wieder eine recht stabile Situation, das Feld passiert eine Verpflegungsstelle. 1:30 Minuten beträgt der Abstand. Soudal, Visma und Uno-X Mobility führen das Peloton an.
Eine so prominent besetzte Gruppe will man natürlich nicht fahren lassen, die Attacke von Pedersen wurde wieder neutralisiert. Der Däne könnte sich heute in einer Helferrolle wiederfinden für seinen Teamkollegen Max Walscheid. Der Deutsche fährt heute das letzte Rennen seiner Karriere und will sich mit einem Topergebnis verabschieden.
Eine so prominent besetzte Gruppe will man natürlich nicht fahren lassen, die Attacke von Pedersen wurde wieder neutralisiert. Der Däne könnte sich heute in einer Helferrolle wiederfinden für seinen Teamkollegen Max Walscheid. Der Deutsche fährt heute das letzte Rennen seiner Karriere und will sich mit einem Topergebnis verabschieden.
Eine so prominent besetzte Gruppe will man natürlich nicht fahren lassen, die Attacke von Pedersen wurde wieder neutralisiert. Der Däne könnte sich heute in einer Helferrolle wiederfinden für seinen Teamkollegen Max Walscheid. Der Deutsche fährt heute das letzte Rennen seiner Karriere und will sich mit einem Topergebnis verabschieden.
Gerade wollte ich die beruhigte Phase nutzen, um die Favoriten für den heutigen Tag ein wenig vorzustellen, da präsentieren sie sich direkt selbst. Mads Pedersen (Lidl - Trek) und Matthew Brennan (Visma - Lease a Bike) gehen in die Offensive, fünf weitere Fahrer springen auf den Zug mit auf. Das sind zwei der Superstars, die hier am Start stehen. Zweifach-Sieger Philipsen ist dabei, Soudal ist um Kontrolle für Tim Merlier bemüht, dazu kommen die Topsprinter Olav Kooij (Decathlon - CMA CGM) und Jordi Meeus (Red Bull - Bora - hansgrohe).
Der Luxemburger Wallenborn ist als Erster am höchsten Punkt auf 152 Metern über dem Meer. Damit ist er auf dem besten Weg, die Bergwertung bei diesem Eintagesrennen zu gewinnen. Hinten kontrolliert Soudal - Quick-Step das Feld.
Zum zweiten Mal nehmen die Fahrer gleich den Coesfelder Berg in Angriff. Es ist eine von fünf Bergwertungen des Tages. Höchstschwierigkeiten weist das Münsterland aber nicht auf. Der kommende Anstieg ist einen Kilometer lang mit einer Durchschnittssteigung von 4,4 Prozent.
Der Abstand hat sich von Kilometer 100 bis 90 vor dem Ziel stark verringert, Visma - Lease a Bike hat es mit einer Tempoverschärfung im Peloton probiert, kurzzeitig waren rund 30 Fahrer vorne. Das Ganze wurde aber wieder eingefangen und jetzt bekommt die Gruppe wieder eine etwas längere Leine, der Abstand steigt wieder an, liegt jetzt bei 1:30 Minuten.
Wir steigen ins Livegeschehen bei noch 90 zu fahrenden Kilometern ein. Eine Spitzengruppe hat sich nach knapp 40 Kilometern gefunden. Die sechs Fahrer haben einen Vorsprung von nur noch 30 Sekunden auf das Hauptfeld. Die sechs sind: Kelland O`Brien (Jayco - AlUla), Samuele Zoccorato (MBH Bank - CSB Telecom Fort), Wahrd Vanhoof (Flanders - Baloise), Samuel Leroux (TotalEnergies), Arno Wallenborn (Lotto - Kern Haus - Outlet Montabaur) und Noé Ury (Storck - MRW Bau).
Herzlich willkommen im Liveticker des Münsterland-Giro 2026. Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech) hat heute die Chance, das Rennen zum dritten Mal in Serie für sich zu entscheiden - aber die Konkurrenz ist hart. Wir sind zusammen mit den Kollegen von radsport-news.com ab 15:45 hier live im Ticker dabei - viel Spaß.