--> -->
Van der Poel sicherte sich noch Platz vier vor Laporte, van Dijke und Pedersen. Bissegger wurde leicht distanziert und kam auf Platz acht ins Ziel. Neunter wurde Politt vor Teunissen. Ich verabschiede mich von einem denkwürdigen Rennen. Alles Weitere zur Hölle des Nordens gibt es auf www.radsport-news.com.
Van Aert zieht locker vorbei und gewinnt Paris-Roubaix! Stuyven liegt knapp vor der Verfolgergruppe und wird Dritter.
Sie nähern sich gemeinsam dem Velodrom. Stuyven scheint weg zu sein. Jetzt ist das Duo drauf auf der Radrennbahn. Van Aert am Hinzterrad des Weltmeisters.
Der Ein-Sterne-Sektor ist erreicht. Stuyven setzt sich bei den Verfolgern ab. Pedersen will ihn zurückholen, aber ihm hilft keiner. Soudal könnte das Podium schaffen . ein Achtunsgerfolg wäre das.
Vorn arbeitet das Duo gut zusammen. Das war nicht immer so. Van Aert hat hier und da gepokert. Hinten greift van Dijke an, Bissgger macht das Loch zu. Dann nehmen sie alle etwas raus.
Laporte könnte als zweiter Visma-Profi aufs Podest fahren. Pedersen ist auf dem Papier vielleicht der Schnellere, aber der musste heute mehr im Wind fahren. Doch viel wichtiger dürfte dem Team der Sieg bei diesem Monument sein.
Das Pavée ist geschafft. Nur der noch Espace Charles Crupelandts kurz vorm Velodrom (ein Stern). Die Verfolger haben nach wie vor rund eine halbe Minute Rückstand.
Van Aert fährt wieder auf Höhe des Tretlagers seines Begleiters. Es wirkt auch nicht so, als könne Pogacar oder der Belgier noch einmal richtig angreifen.
Lange Führung jetzt von Van Aert, während Pogacar die Chance nutzt, den Rücken durchzustrecken. Dann geht der Slowene wieder vorbei. Letzter Sektor, Pogacar geht an der Spitze aufs Pflaster. Van der Poels Gruppe liegt 33 Sekunden zurück.
Van Aert geht mit durch die Führung. Klar, im Sprint kann er das hier gewinnen. Er nimmt einen Schluck aus der Flasche. Und wirkte eben auch nicht sonderlich gestresst, als Pogacar Vollgas gab. Sie nehmen nun gleich den letzten Zwei-Sterne-Sektor in Angriff, der gleichsam der zweitletzte ist - und ehrlicherweise der allerletzte, denn in der Anfahrt zum Velodrom ist das ja eher ein symbolischer Abschnitt.
Sie gehen direkt in den drittletzten Sektor, der nur noch zwei Sterne hat. Pogacar fährt, was das Zeug hält, doch Van Aert rollt sogar auf die Höhe seines Tretlagers. Die Verfolger fallen weiter zurück, auf nun wieder 30 Sekunden.
Van Aert geht nicht vorbei. Es hat nun Gegenwind, was Pogacar nicht gerade zugutekommt. Und van der Poel wird von seinen Begleitern wieder gestellt. Die Gruppe liegt nun wieder 23 Sekunden zurück.
In einer Kurve kommt der Belgier fast zu Sturz. Doch er kann es aussteuern. Hinten distanziert van der Poel seine Begleiter. Er hat noch 19 Sekunden Rückstand. Pogacar fährt alles von vorn.
Pogacar spricht mit Van Aert, der schüttelt den Kopf. Van der Poel und Co sind auf 25 Sekunden dran. Jetzt geht es in den Carrefour de l`Arbre (5 Sterne). Wieder Pogacar von vorn.
Die Verfolger kommen auf 30 Sekunden heran. Van der Poel drückt nochmal voll auf die Tube. Van Aert geht vorn offenbar nicht mehr vorbei an seine, Begleiter.
Camphin-en-Pévele (4 Sterne). Sektor 5 vorm Ziel. Nahezu unveränderte Abstände. Pogacar geht als Erster rein,
Politt setzt sich aus der zweiten Verfolgergruppe ab. Mit Teunissen am Rad. Da geht es wohl um den letzten Top-10-Platz. Sie haben 1:50 Minuten Abstand und 1:10 Minuten zur Gruppe van der Poel.
Die Spitzenreiter teilen sich die Arbeit auf dem Pflaster. Jetzt hat Van Aert eine kleine Lücke aufgemacht, weil der Belgier etwas besser steuern kann. Pogacar kommt aber gleich wieder ran.
Der Vorsprung des Duos ist wieder auf 40 Sekunden angewachsen. Die nächste Gruppe hinter van der Poel, Pedersen und Co. liegt 1:55 Minuten zurück. Sie nähern sich dem Doppel aus Camphin-en-Pévele (4 Sterne) und Carrefour de l`Arbre (fünf Sterne). Vorher noch ein Drei-Sterne-Sektor.
Red Bull fährt heute stark, hatte vorhin einmal vier Profis in den ersten beiden Gruppen. Jetzt ist noch Tim van Dijke in der Verfolgung. Bei Paris-Roubaix Espoirs triumphierten die Roten Bullen sogar.
Sektor 8 ist geschafft. Das Ein-Sterne-Stück fuhr Van Aert von vorn. Es folgt gleich der nächste Pavée-Abschnitt mit zwei Sternen, wieder Van Aert von vorn. Die Verfolger kommen auf 35 Sekunden heran.
Pogacar verpflegt sich nochmal. Die beiden Spitzenreiter teilen sich die Arbeit jetzt recht harmonisch. Sollte der Weltmeister heute das fünfte Monument gewinnen, dann muss man klar sagen: Es wurde ihm nicht geschenkt. Er hatte zweimal Defekt, ist dennoch vorn. Wenn auch van der Poel das Pech im schlimmstmöglichen Moment ereilte.
Der Sturz, der Ganna aus der Entscheidung nahm:
???? #FilippoGanna takes himself out of race!
— Kingdom of Cycling (@Cycling_Kingdom) April 12, 2026
???????? Paris-Roubaix 2026
???? #Compiègne
???? #Roubaix
???? 258,3 km@parisroubaix #ParisRoubaix #Arenberg #Enfer #TrouéedArenberg #LEnferduNord pic.twitter.com/U6cGllGnBE
Sektor 9 brachte keine Veränderungen. Pogacar fuhr das Drei-Sterne-Stück fast allein von vorn. Van der Poel hat ein Problem. Oder geht ihm die Luft aus? Der Abstand wächst auf 37 Sekunden an.
Die beiden Spitzenreiter wirken stark. Jetzt bloß keinen Defekt mehr. Bei keinem der Rennfahrer. Davon gab es schon genug. Bissegger, Tim van Dijke, van der Poel, Pedersen, Stuyven und Laporte bilden die Verfolgergruppe.
Als Pogacar angriff und Pedersen nicht folgen konnte:
????Tras hacerse con el Tour de Flandes, el esloveno Tadej Pogacar intenta hoy conquistar el único 'Monumento' que todavía se le resiste, la París-Roubaix
— RNE Deportes (@RNEdeportes) April 12, 2026
De lograrlo, sería su 13ª clásica y la 5ª consecutiva ????
¿Lo conseguirá?pic.twitter.com/HD3mcMN9Xn
Sektor 10 vorm Ziel hat zwei Sterne. Pogacar geht als erster rein. Das Spitzenduo hat weiterhin 30 Sekunden Vorsprung. In der Versolgergruppe mit Pedersen und van der Poel arbeitet Laporte logischerweise nicht mehr mit.
Pary?-Roubaix nikogo nie oszcz?dza.
— Eurosport Polska (@Eurosport_PL) April 12, 2026
Defekt dopad? te? samego Tadeja Pogaczara ???? #HomeOfCycling #ParisRoubaix pic.twitter.com/gy0IJyVKc2
Van Aert führte kurz nicht mit, jetzt geht er aber wieder durch. Hinten hat van der Poel in einer kurzen Steigung angegriffen, konnte sich aber nicht lösen.
Pithie rutscht in einer Linkskurve weg und stürzt. Wahrscheinlich hatte auch er einen Platten. Pedersen wird gleich von der Gruppe van der Poel eingeholt. Pogacar fährt nochmal Vollgas, aber sein Begleiter klebt ihm förmlich am Rad.
Bissegger, Laporte und Pithie sind in der Gruppe mit van der Poel. Vorn greift Pogacar an. Er hat eine kleine Lücke, die Van Aert aber wieder zu bekommt. 20 Sekunden hat Pedersen schon an Abstand. Die Gruppe dahinetr liegt bei 35 Sekunden.
Pogacar und Van Aert haben 30 Sekunden zur van der Poel und 11 zu Pedersen. Jetzt geht es hinein in den 5-Sterne-Sektor Mons-en Pévele.
Van Aert macht eine kleine Lücke zu Pogacar auf. Doch in einer Kurve kommt der Weltmeister wieder ran. Van der Poel hat van Dijke am Hinterrad. In einer Kurve wird Pogacar leicht auf den Grünstreifen abgedrängt, weil Van Aert eine andere Linie fuhr. Das kleine Loch stopft der Slowene aber gleich wieder.
Attacke von Pogacar, Van Aert kann folgen. Pedersen lässt abreißen. Van Aert geht auch durch ie Führung. Van der Poel hat weiter etwas mehr als 20 Sekunden Rückstand zur neuen Spitze.
Kurz vor Sektor 12 greift Van Aert an. Er geht mit einigen Sekunden Vorsprung aufs Pflaster. Pogacar nimmt als erstes die Verfolgung auf. Der Slowene kommt wieder ran, ebenso Pedersen. Hinten forciert van der Poel, während Ganna Probleme bekundet.
In der Spitzengruppe arbeitet Laporte jetzt am meisten. Max Walscheid schafft in einer kleinen Gruppe den Anschluss zu van der Poel und Co. Der Rückstand schrumpft aber kaum noch.
Tim van Dijke ist der andere von den roten Bullen. Auch Daan Hoole (Decathlon - CMA CGM), Nils Politt (UAE), Teunissen und Lewis Askey (NSN) sind bei Gianni Vermeersch, van der Poel und Ganna. Der Abstand zur Spitze beträgt nur noch 22 Sekunden.
Van der Poel fährt volles Rohr und reduziert den Rückstand auf 35 Sekunden. Bei ihm sind Ganna, Gianni Vermeersch und ein weiteer Red Bull-Profi.
Van der Poel fährt volles Rohr und reduziert den Rückstand auf 35 Sekunden. Bei ihm sind Ganna, Gianni Vermeersch und ein weiteer Red Bull-Profi.
Van Aert führt Pithie und Meeus wieder zur Spitze, wo sie nun zu acht sind. Van der Poel und Ganna haben derweil auch nur noch 55 Sekunden Rückstand. es geht hinein in Sektor 13 (drei Sterne, 1,7 Kilometer).
Pithie ist auf dem Pflaster offenbar stärker als Van Aert. Am Abstand zur Spitze hat sich wenig geändert. Die Spitze, das sind: Pogacar, Pedersen, Laporte, Bissegger und Stuyven. Die Gruppe van der Poel/Gann liegt 1:05 Minuten hinter diesem Quintett.
Meeus ist wieder bei Pithie und Van Aert. Sie erreichen Sektor 14 mit 15 Sekunden Rückstand. Dort forciert Pogacar. Doch die anderen können folgen. Pedersen sitzt direkt am Rad des Slowenen.
Pogacar kommt zurück in die Spitzengruppe, wo Laporte nicht mehr mitarbeitet. Van Aert und Pithie haben nun bereits 25 Sekunden Rückstand. Derweil erreicht van der Poel mit Politt die Ganna-Gruppe, die 1:15 Minuten zurück liegt.
Van Aert hat Defekt, kann schnell auf ein neues Arbeitsgerät wechseln. Pithie kommt zum Belgier, während von Pedersen voll durchzieht. Pogacar liegt noch ein Stück vor Van Aert und Pithie.
Erneuter Defekt bei Pogacar. Dadurch könnte nun eine Dreiergruppe mit Pithie und Meeus ergeben. Laporte führt die Spitze auf den 15. Sektor, der vier Sterne hat.
Sie sind in Sektor Nummer 16 vorm Ziel. Kim Heiduk (Ineos) macht Tempo für Ganna. In dieser Gruppe hat nun Milan einen Reifenschaden. Das Sextett an der Spitze arbeitet derweil gut zusammen. Pogacar hält sich etwas zurück. Pithie und Meeus liegen noch 29 Sekunden zurück.
Ineos führt scharf nach, aber der Abstand nach vorn beträgt bereits 1:05 Minuten. Van der Poel hat 1:35 Minuten Rückstand. Pithie und Meeus liegen 45 Sekunden hinter der Spitze.
Meeus fällt dem Tempodiktat des Weltmeisters zum Opfer und muss die Kopfgruppe ziehen lassen. Und dann hat Pithie einen Defekt - so schnell kann es gehen, und die Roten Bullen sind raus aus der Rechnung. Noch sechs Mann vorn zusammen: Pogacar, Van Aert, Pedersen, Laporte, Stuyven und Bissegger.
Ganna ist zurück in der zweiten Gruppe, die 50 Sekunden Rückstand aufweist. Van der Poel attackiert aus der dritten Gruppe heraus. Der Niederländer liegt 1:25 Minuten Rückstand.
Pogacar übernimmt die Spitze, und Ganna ereilt das Defektpech. Damit ist der Italiener wohl raus aus dem Rennen.
Gleich folgen die Sektoren 17 und 16 dicht aufeinander. Der erste davon ist 3,7 Kilometer lang und hat vier Sterne, der zweite ist 2,4 Kilometer lang und hat drei Sterne. Zusammen sind das also gut sechs Kilometer Kopfsteinpflaster. Und die Lücke dazwischen ist nur kurz. Jetzt geht es los damit.
Meeus kommt an Gannas Hinterrad nach vorn. Also haben wir nun neun Mann an der Spitze. Die werden den Sieg unter sich ausmachen. Van der Poels Gruppe hat 1:40 Minuten Rückstand.
Ganna setzt sich mit Jordi Meeus (Red Bull - Bora - hansgrohe) aus der Verfolgergruppe ab. Kommt dieses Duo auf dem Pflaster nach vorn, wäre neben Visma auch Red Bull zu zweit vorn.
Ganna setzt sich mit Jordi Meeus (Red Bull - Bora - hansgrohe) aus der Verfolgergruppe ab. Kommt dieses Duo auf dem Pflaster nach vorn, wäre neben Visma auch Red Bull zu zweit vorn.
Zwei Minuten Rückstand für van der Poel, der in einer größeren Gruppe Unterschlupf gefunden hat. 30 Sekunden Abstand für die Gruppe Ganna.
Stefan Bissegger (Decathlon - CMA CGM), Laurence Pithie (Red Bull - Bora - hansgrohe), Jasper Stuyven (Soudall - Quick Step), Laporte, Van Aert, Pedersen und Pogacar bilden die erste Gruppe im Rennen. 22 Sekunden dahinter befindet sich eine Gruppe mit Ganna. Van der Poel hat deutlich mehr Rückstand.
Eine Gruppe mit Pedersen, Van Aert, Pogacar und Christophe Laporte kommt aus dem Wald von Arenberg. Van der Poel ist wohl raus. Der bekam zwar von Tibor del Grosso ein neues Vorderrad eingebaut, doch das hatte dann auch gleich wieder einen Platten.
Defekt bei van der Poel. Er bekam das Rad von Jasper Philipsen. Jetzt steigt er aber ab - da scheint was nicht zu stimmen. Er gibt Philipsen das Rad zurück und geht zurück in Richtung Teamwagen. Rückwärts darf man ja eigentlich nicht.
Van Aert führte die neu formierte 40-Mann-Gruppe in den Wald von Arenberg. An seinem Hinterrad saß van der Poel. Pogacar lag etwas weiter zurück.
Pogacar ist zurück. Vermeersch ließ sich eben noch zurückfallen, brachte seinen Kapitän anschließend direkt in die vorderen Positionen. Jetzt hat sich eine Gruppe von etwa 40 Fahrern gebildet. Visma - Lease a Bike übernimmt die Spitze. Es geht zum Wald von Arenberg, Sektor 19 vorm Ziel.
Vorn fangen sie nun an zu pokern. Da sind wieder 30 Mann beisammen. Das spielt Pogacar in die Karten, der aber auch alles allein machen muss. Er holt eine Gruppe abgehängter Leute ein. An seinem Hinterrad sitzt Walscheid.
Sektor 20 ist absolviert. Es hat sich eine kleine Gruppe mit van der Poel, Van Aert, Pedersen und einigen weiteren Fahrern gebildet. Da sind vielleicht noch 20 Mann beisammen. Pogacar soll 19 Sekunden dahinter liegen.
Van der Poel greift an. Pogacar hat noch immer Rückstand. Aber wie viel - das ist nicht klar. Denn die erste Gruppe ist nach dem Angriff des Vorjahressiegers zerfallen.
Florian Vermeersch ist für UAE noch vorn. Der rutschte gerade auf dem Pavée aus dem Pedal. Pogacar geht in der zweiten Gruppe in die Offensive.
Noch 20 Sekunden Abstand. Politt fährt von vorn. Abgesehen von ihm hat Pogacar keinen Helfer. Aber wahrscheinlich macht es der Weltmeister gleich auf dem Pflaster höchstpersönlich.
Noch 30 Sekunden Abstand zwischen Spitze und zweiten Feld, wo nun Pogacars Team die Pace macht. Dadurch könnten eine ganze Reihe von Rennfahrern noch einmal zurück ins Geschehen kommen.
Es folgt in Kürze der 2,5 Kilometer lange Sektor Haveluy à Wallers (4 Sterne). Ab hier zählen wir rückwärts. Es ist Pavée-Stück Nummer 20 vorm Ziel.
Jetzt warten die anderen UAE-Fahrer. Morgado macht bereits Tempo in der Pogacar-Gruppe, die 45 Sekunden Rückstand aufweist. Sie erreichen das zweite Feld. Derweil hat auch Van Aert etwas Abstand zur Spitze - ob er wieder einen Defekt wegstecken musste?
Pogacar stoppt, bekommt ein Ersatzrad vom Teamfahrzeug. Jetzt legt er los und jagt dem Pulk hinterher. Noch hat er keinen Teamkollegen bei sich, aber einen Begleiter von TotalEnergies.
Vorn fahren Alpecin - Premier Tech und Visma - Lease a Bike Tempo. Pogacar steckt hinten fest, reiht sich am Schluss der zweiten großen Gruppe ein und wartet auf das Teamfahrzeug. Denn vorhin war das doch nicht das UAE-Auto. Der Weltmeister musste auf ein Arbeitsgerät des neutralen Begleitwagens wechseln. Das ist ihm offenkundig deutlich zu groß.
Defekt bei Pogacar. Er nimmt den Tacho ab und wartet aufs Teamfahrzeug, Das versperrt anschließend die halbe Straße, sodass die zweite Gruppe aufgehalten wird. Pogacar kann kurz vorm Eintreffen dieser Gruppe weiterfahren.
Turner kommt auf dem nächsten Kopfsteinpflaster-Stück zurück. Das war ein Drei-Sterne-Sektor mit 2,5 Kilometern Länge. Davon abgesehen hat Ganna noch einen weiteren Helfer. Degenkolb kam bei dem Sturz eben mit etwas Glück ungeschoren davon - er ist noch in der ersten Gruppe dabei, während einer seiner Teamkollegen eben mit Defekt zurückfiel.
Sturz am Ende des des Pulks, Joshua Tarling und Ben Turner von Ineos betroffen. Ganna hatte da Glück. Auch ein Mann von XDS - Astana lag im Graben.
Im zweiten Feld macht UNO-X Mobility das Tempo. Dort befinden sich auch Gianni Vermeersch (Red Bull - Bora - hansgrohe) und Walscheid. Der Abstand beträgt 31 Sekunden.
Der nächste Kopfsteinpflaster-Abschnitt ist erreicht. Auch dieser hat zwei Sterne, stellt Morgado, der lange Tempo gefahren ist, aber vor Probleme. Der Portugiese kämpft um den Anschluss. Ganna befindet sich weiterhin weit hinten.
Mikkel Bjerg hat die Tempoarbeit von Antonio Morgado (UAE - Emirates - XRG) übernommen. Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) befand sich eben seltsam weit hinten im Feld. Mit Per Strand Hagenes (Visma - Lease a Bike) hatte gerade ein wichtiger Helfer von Van Aert einen Defekt.
UAE fährt volles Programm in den sechsten Sektor. 1,2 Kilometer lang ist er - und führt leicht bergab. Wie erwähnt: Zwei Sterne.
Van Aert und Pedersen sind in der kurzen "Ruhepause" wieder in die vorderen Positionen gelangt. Auch ihre Teamkollegen haben sich erneut um sie geschart. Es gehören noch etwa 50 Mann zum ersten Feld. Durchschnittstempo nach zwei Rennstunden: 51,8 km/h.
Nach dem 5. Sektor haben die Fahrer eine Art Verschnaufpause. 8 Kilometer lang gibt es keine Pavées. Dann folgen zwei Zwei-Sterne-Abschnitte.
Als fünfter Kopfsteinpflaster-Abschnitt folgt der mit 4 Prozent Steigung versehene Anstieg in Briastre. 800 Meter ist er lang - und er hat ebenfalls drei Sterne. Nach wie vor fährt UAE Tempo, während sich im Pulk Van Aert Position um Position vorarbeitet.
Was geht in den Köpfen der Rennfahrer nun vor? Kaum zehn Kilometer Pflaster von fast 55 sind absolviert. Und schon so viele Defekte. Am besten blendet man sowas wohl komplett aus.
Van Aert ist distanziert. Er musste das Rad wechseln. Er hat einen Helfer bei sich, der ihn nun zurückbringt. Auch bei UAE gab es gerade einen Radwechsel.
Sebastian Molano (UAE - Emirates - XRG) macht schon eine ganze Weile das Tempo. John Degenkolb ist gut platziert und hat einen Teamkollegen bei sich. Der dritte Sektor ist geschafft. Es folgt mit Viesly á Briastre ein weiterer Drei-Sterne-Abschnitt. Drei Kilometer lang ist er.
Auch Kasper Asgreen fällt im dritten Pavée-Stück zurück mit Defekt. 3,7 Kilometer lang ist es. Und es gibt etwas Steigung. Vier Sterne wurden diesem Sektor verpasst.
Yves Lampaert (Soudal - Quick Step) hatte ebenfalls einen Platten. Unerwartet viele Defekte gibt es in dieser Phase.
Auf den Pavées kommt Pedersen wieder an den Schluss des Feldes. Da fährt nun UAE von vorn. Der zweite Sektor ist geschafft.
Teunissen jetzt allein vorn - mit 18 Sekunden Vorsprung. Doch viel wichtiger: Mads Pedersen hatte einen Defekt und befindet sich knapp hinter dem Peloton. Es geht in den zweiten Sektor, wieder drei Sterne, 1,8 Kilometer lang ist das Stück.
Mike Teunissen (XDS - Astana), Thomas Grachignard (TotalEnergies) und Riley Sheehan (NSN Cycling) setzen sich ausgangs des Kopfsteinpflasters ab. Derweil hat Max Walscheid (Lidl - Trek) einen Defekt.
Govekar, der vorhin einmal kurz in einem Spitzentrio fuhr, ist gestürzt. Er kann weitermachen, hat nun aber erstmal den Anschluss verloren. Das Feld wird von Ineos Grenadiers in den ersten Sektor geführt. Alle Favoriten sind vorn positioniert.
Niklas Märkl (Picnic - PostNL) hat ausgerechnet jetzt einen Defekt und muss das Rad wechseln. Das ist sehr ungünstig für den Deutschen.
Pogacar hat vier seiner Helfer bei sich und fährt weit vorn. Ebenso viele Teamkollegen hat van der Poel bei sich. Van Aert verfügt aktuell sogar noch über einen Mann mehr. Sie sind alle sehr aufmerksam. Auch Ganna mit Ineos und Pedersen mit Lidl - Trek.
Im Trouée d`Arenberg herrscht derweil noch völlige Ruhe.
???? La trouée d'Arenberg attend les coureurs de Paris-Roubaix, sous le soleil
— ICI Nord (@ici_nord) April 12, 2026
Suivez notre direct https://t.co/6oWTJPKwZP pic.twitter.com/DmtH7LngW9
Die Pavée-Sektoren sind in fünf Kategorien eingeteilt. Ein bis fünf Sterne werden vergeben. Fünf Sterne hat unter anderem der Wald von Arenberg. Einen Stern bekommt der eher symbolische Abschnitt kurz vorm Velodrom von Roubaix. Der erste Sektor, Troisvilles à Inchy, ist mit drei Sternen versehen. Die Beschaffenheit des Pflasters und die Länge sind ausschlaggebend. Troivilles ist 2,2 Kilometer lang, nur neun Sektoren sind länger.
Jetzt haben es die Interessenten an einem Platz in der "frühen" Ausreißergruppe aufgegeben. Das Peloton rollt in breiter Formation in Richtung erstem Kopfsteinpflaster-Abschnitt. Bis dahin sind es noch etwa 10 Kilometer.
Ein ehemaliger Protagonist dieses Rennens ist zurück bei Paris-Roubaix. Als Sportdirektor. Vor dem Start sagte George Hincapie, dass sein Team um die Gruppe des Tages kämpfen will. Nun gibt es offenbar gar keine solche Gruppe. Zumindest nicht vor der Einfahrt in die Pavées.
????? Great Interview #GeorgeHincapie
— Kingdom of Cycling (@Cycling_Kingdom) April 12, 2026
(General Manager of @maprocycling)
#ModernAdventureProCycling #USA ????????
???????? Paris-Roubaix 2026
???? #Compiègne
???? #Roubaix
???? 258,3 km@parisroubaix #ParisRoubaix #Arenberg #Enfer #TrouéedArenberg #LEnferduNord pic.twitter.com/UpQhacqDfk
Pogacar nahm die Situation hinterm Feld eben reichlich gelassen. Er hätte ja auch ein, zwei Helfer zurückbeordern können. Doch der Weltmeister half sogar selbst mit, die Lücke zu schließen. Er meinte ja auch vor dem Rennen, dass der Druck bei ihm gering ist.
Auch Filippo Ganna (Ineos - Grenadiers) befand sich in der Split-Situation hinter dem Feld. Das hätte schiefgehen können. Aber wie gesagt: alles wieder zusammen.
Pogacar befindet sich sogar noch hinter der zweiten Gruppe. Der war wohl am Begleitwagen. Mick van Dijke (Red Bull - Bora - hansgrohe) ist bei ihm. Sie kommen zurück ins Pulk, wo es gerade wieder zum Zusammenschluss kommt.
Die Favoriten sind hinten. Jonathan Milan (Lidl - Trek) gehört zum ersten Feld. Vier Mann von UAE sind auch dort. Alpecin - Premier Tech schickt sich jetzt an, diese Situation zu bereinigen.
Und so kommt es dann auch. Allerdings gab es einen kleinen Riss im Peloton. Etwa 50 Mann sind vorn. Das wäre dann das Feld des Tages, nicht die Gruppe.
Sieben Mann sind vorn raus. Das könnte jetzt die Gruppe des Tages sein. Nein, ein Quartett setzt nach. Und dahinter eine weitere größere Gruppe mit einer Mini-Lücke zum Pulk. So könnte doch alles wieder zusammenrollen.
Auch nach 60 Rennkilometern jagt ein geschlossenes Feld in Richtung des ersten Pavée-Sektors, der nach 95,8 Kilometern erreicht ist. 53,95 km/h betrug der Schnitt in der ersten Rennstunde.
Eben probierte es mit Pietro Mattio (Visma - Lease a Bike) erstmals ein Mann aus einem der Favoriten-Teams. Aber nach wie vor steht keine Gruppe. Die erste Rennstunde ist gleich um. Das Durchschnittstempo liegt deutlich über 50 km/h.
Jetzt gibt es eine Windkantensituation. Trocken wird es heute zwar bleiben - aber der Wind könnte sich auswirken. Für eine etwa 30-köpfige Gruppe wäre das eben beinahe schiefgegangen. Aber es rollt alles wieder zusammen.
Wir haben noch mehr Stimmen vom Start - Mads Pedersen (Lidl - Trek) ist beispielsweise ähnlich zuversichtlich wie van der Poel. Auch Pogacar zeigte sich optimistisch.
Nach wie vor sehen wir Angriff auf Angriff. Aber auch keine entscheidenden Lücken. John Degenkolb erlebt dies bei Paris-Roubaix zum letzten Mal. In der Mixed Zone sagte er dies: "Ich fühle mich großartig und geehrt, nach all den Jahren immer noch hier zu sein, vor allem nach dem, was letztes Jahr in Flandern passiert ist. Ich habe Paris-Roubaix aus dem Krankenhaus geschaut. Das war kein schöner Ort, deswegen bin ich umso glücklicher, wieder hier zu sein, und ich bin bereit für einen großen Kampf. Abzuliefern, ist immer das Ziel. Aber ich habe weder mir noch jemand anderem was zu beweisen. Ich habe das Rennen gewonnen und es ist wahrscheinlich der größte Erfolg meiner Karriere."
Ein Fahrer von Modern Adventure ist nach vorn gekommen, so haben wir wieder ein Trio. Doch der Vorsprung aufs Feld beträgt nur wenige Sekunden. Und jetzt werden die Drei auch schon wieder eingesammelt.
Der Rennausgang bei Paris-Roubaix sei schwer vorherzusagen - mit dieser Nachricht überraschte Mathieu van der Poel (Alpecin - Premier Tech) die Fachwelt. Außerdem habe Tadej Pogacar (UAE - Emirates - XRG) bereits gezeigt, wie stark er auch auf dem Kopfsteinpflaster ist. "Wir freuen uns auch als Team und sind bereit. Über meine Form kann ich mich nicht beschweren, es läuft ziemlich gut. Aber man braucht auch Glück, um in Roubaix zu gewinnen", so van der Poel weiter.
Das Quartett wurde wieder gestellt. Jetzt probiert es ein Duo. Aber auch Stan Dewulf (Decathlon - CMA CGM) und Alessandro Borgo (Bahrain Victorious) dürften hier nicht den ersten Teil des Rennens prägen. Im Pulk lassen sie nicht locker.
Bislang hat nur Cees Bol (Decathlon - CMA CGM) den Sprung nach vorn geschafft. Der Abstand zum Peloton beträgt aber auch lediglich 6 Sekunden.
Eine weitere, weitaus größere Gruppe hat sich vom Feld gelöst. Ein Trio wäre auch eine reichlich kleine Gruppe des Tages gewesen. Die Sache ist noch nicht ausgestanden.
Nils Politt (UAE - Emirates - XRG) hat einen Defekt. Das nimmt er aber gelassen. Keine Frage: Er kommt bald wieder zurück zum Pulk.
Drei Mann haben sich abgesetzt: Riley Sheehan (NSN Cycling), Matevz Govekar (Bahrain Victorious) und MArtijn Rasenberg (Unibet - Rose Rockets). Sie haben 17 Sekunden Vorsprung.
Noch gibt es keine Gruppe, aber es rollt Attacke nach Attacke. Da bleibt Zeit, sich mit einigen technischen Details zu befassen. Welches Team setzt auf welches Material?
Bei Modern Adventure ist mit Ben Oliver ein interessanter Debütant dabei. Der Neuseeländer bestreitet im zarten Alter von 29 Jahren nicht nur sein erstes Monument, sondern gleich sein erstes World-Tour-Rennen. Aber Oliver zeigte in diesem Frühjahr bereits gute Form. Er war 20. bei Kuurne-Brüssel-Kuurne, 11. bei Le Samyn und dritter der neuseeländischen Zeitfahrmeisterschaften.
Die 123. Auflage von Paris-Roubaix ist eröffnet. Etwas verspätet wurden die 175 Starter losgeschickt. Und das Team Modern Adventure Cycling ging als erstes in die Offensive. Mal schauen, wie lange es dauert, ehe die Gruppe des Tages steht.
7,5 Kilometer lang ist die Neutralisation. Danach folgen 258,3 Kilometer Rennen, davon 54,8 Kilometer auf Kopfsteinpflaster - verteilt auf 30 Sektoren. Dies ist die Strecke im Detail.
Die Rennfahrer stehen bei trockener Witterung am Start in Compiegne. Und jetzt rollen sie los - aber natürlich noch neutralisiert. Alle Hintergründe zur Königin der Klassiker gibt es auf dieser Sonderseite.
Ihr fragt Euch, mit welchen Aufgeboten die 25 Teams an der Start gehen? Hier ist die komplette Startliste.
Hallo und herzlich willkommen zum Liveticker von Paris - Roubaix 2026. Bei der "Hölle des Nordens", wie der Frühjahrsklassiker in Frankreich auch genannt wird, erwarten alle ein Duell von Flandern-Sieger Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) und Titelverteidiger Mathieu van der Poel (Alpecin-Premier Tech). Doch Kenner wissen: Bei diesem Rennen ist alles möglich und Voraussagen sind kaum zu treffen. So werden auch Wout van Aert (Visma-Lease a Bike) oder Mads Pedersen (Lidl-Trek) ein Wörtchen mitreden. Wir sind heiß, ab 11:00 Uhr geht es hier im Ticker los.