Dem US-Amerikaner lief ein Hund vor das Rad

Oberschenkelbruch: Barta muss sein EF-Debüt verschieben

Von Matthias Seng

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Will Barta im Zeitfahren der 13. Vuelta-Etappe | Foto: Cor Vos

20.01.2021  |  (rsn) - Mit einem starken Auftritt bei der Vuelta a Espana sicherte sich Will Barta spät noch einen Einjahresvertrag bei EF Education - Nippo, nachdem bereits in der ersten Saisonhälfte feststand, dass sein damaliges CCC-Team zum Saisonende aufgelöst würde.

Sein Debüt im EF-Trikot muss der 25-jährige US-Amerikaner nun aber verschieben, weil ihm im Dezembe bei einer Trainingsfahrt in Norwegen, wo er den Winter verbringt, ein Hund vor das Rad gelaufen war. Barta musste abrupt abbremsen, stürzte und brach sich dabei den linken Oberschenkel.

"Es war ein Crash mit langsamer Geschwindigkeit und ich dachte, ich könnte sofort wieder weiterfahren", berichtete der Zeitfahrspezialist gegenüber cyclingnews. Es ging dann doch nicht weiter. Stattdessen muss Barta pausieren. Die zweite Fraktur seiner Karriere - in seinem letzten U23-Jahr brach Barta sich das rechte Bein - zwingt ihn nun zu einem späteren Saisoneinstieg.

“Der Regenerationsprozess ist bisher sehr gut verlaufen. Es ist schön zu sehen, dass ich jeden Tag Fortschritte mache. Ich kann schon auf dem Fahrradtrainer sitzen und ein paar leichte Kniebeugen machen“, sagte der EF-Neuzugang und zeigte sich zuversichtlich, dass er nicht allzuviel verpassen werde. Trotz seines gebrochenen Beines blickte der Zeitfahrspezialist bereits nach vorne.

“Ich würde gerne eine weitere Grand Tour bestreiten. Ich würde gerne wieder Vuelta fahren und ich mag auch einwöchige Rundfahrten. Ich würde gern ein klassisches Klassement- oder Kletterprogramm absolvieren, aber das wird sich noch rausstellen“, so Barta, der in seinen beiden CCC-Jahren jeweils die Spanien-Rundfahrt bestritt und 2020 die letzte Grand Tour der Saison auf Rang 22 beendete.

Zudem verpasste er auf der 13. Etappe nur hauchdünn seinen ersten Profisieg: Im 33,7 Kilometer langen Zeitfahren zum Mirador de Ézaro musste er sich dem späteren Gesamtsieger Primoz Roglic (Jumbo - Visma) um die Winzigkeit von einer Sekunde geschlagen geben.

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