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21.04.2021 | (rsn) - Zwar hat es beim Flèche Wallonne nicht zum sechsten Sieg gereicht, aber mit seinem dritten Rang an der Mur de Huy hat sich Alejandro Valverde (Movistar) eindrucksvoll in den Favoritenkreis für Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag gefahren.
Beim Bergaufsprint an der bis zu 19 Prozent steilen Mauer musste sich der Spanier nur Weltmeister Julian Alaphilippe (Deceuninck - Quick-Step) und Primoz Roglic (Jumbo - Visma) geschlagen geben. Alle anderen Konkurrenten ließ Valverde aber hinter sich und konnte danach zufrieden bilanzieren: "Ohne Zweifel bin ich in großartiger Form. Ich habe mich seit der Volta a Catalunya gut gefühlt und das habe ich heute wieder bewiesen. Ich bin wirklich froh, dass ich den Besten, Primoz und Julian, so nahe gekommen bin.“
Tatsächlich war der Weltmeister von 2018 der einzige, der folgen konnte, als Roglic bereits 400 Meter vor dem Ziel seinen langen Bergaufsprint startete. Alaphilippe klemmte sich an das Hinterrad des Slowenen, mit geringem Abstand folgte Valverde, der drauf und dran schien, die Lücke noch schließen zu können. Dann aber verließen ihn die Kräfte. “Ich hatte großartige Beine, aber musste viel Kraft aufwenden, um wieder nach vorne zu kommen, weil ich am Fuße der Mauer von Huy schlecht positioniert war“, nannte Valverde den Faktor, der möglicherweise ein noch besseres Ergebnis verhinderte.
So aber erreichte er sechs Sekunden hinter Alaphilippe, der seinen dritten Flèche-Triumph feierte, und Roglic, der bei seinem Debüt Zweiter wurde, die Ziellinie am Ende der 1,3 Kilometer langen Schlusssteigung. “Ich war bereits zweimal Zweiter und habe fünf Mal gewonnen, also musste ich auch mal Dritter werden!“, kommentierte er mit einem Lächeln seine bereits achte Podiumsplatzierung in Huy, die vielleicht nicht seine letzte gewesen sein wird.
“Ich fühle mich großartig und weiß noch nicht, ob ich weitermachen werde“, sagte Valverde auf die Frage, ob er auch 2022 noch im Feld zu sehen sein wird. Fest steht, dass sich ihm am Sonntag die Chance bietet, an seinem 41. Geburtstag zum fünften Mal in seiner langen Karriere Lüttich-Bastogne-Lüttich zu gewinnen. Seine Aussichten dafür schätzt der Movistar-Kapitän offenbar als gut ein: “Bei Lüttich-Bastogne-Lüttich ist die Positionierung ist nicht so wichtig, also werden wir sehen, wie es geht“, fügte Valverde an.
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