Pech im Finale der 10. Giro-Etappe

Bis zu Kanters Sturz lief für DSM alles nach Wunsch

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Max Kanter (DSM) | Foto: Cor Vos

17.05.2021  |  (rsn) - Bis auf die letzten Meter der 10. Giro-Etappe konnte sich Max Kanter (DSM) große Hoffnungen auf eine Spitzenplatzierung machen. Im Gegensatz zu Sprinterkonkurrenten wie Giacomo Nizzolo (Qhubeka - Assos) oder Tim Merlier (Alpecin - Fenix) war der 23-jährige nicht der Tempoverschärfung am einzigen kategorisierten Berg des Tages rund 40 Kilometer vor dem Ziel zum Opfer gefallen.

Im verwinkelten Foligno spannten sich seine Teamkollegen um Nikias Arndt dann vor das Feld, um Kanter in Position zu bringen. Dann aber rutschte der Giro-Debütant in einer letzten scharfen Kurve weg und landete auf dem Asphalt. Für den 23-jährigen Kanter sprang dann der routinierte Arndt in die Bresche - Rang elf war aber nicht das, was sich DSM auf der letzten Etappe vor dem ersten Ruhetag ausgerechnet hatte.

“Wir haben heute gute Teamarbeit gezeigt, mit dem Ziel, Max gut für den Sprint zu lancieren. Die Jungs waren gut zusammen und für das Finale positioniert. Es ist sehr schade, dass er gestürzt ist“, sagte Sportdirektor Matt Winston über Kanter, dessen bestes Ergebnis bisher ein achter Platz in Termoli bleibt.

Immerhin bleiben dem Cottbuser noch einige Chancen, denn wie Winston bestätigen konnte, hat Kanter sich dabei keine schlimmeren Verletzungen zugezogen. “Die gute Nachricht ist, dass er wieder aufgestanden ist und es ins Ziel geschafft hat", sagte der Brite.

Road Captain Arndt deutete nicht nur die Tatsache, dass Klassementfahrer Romain Bardet unbeschadet ins Ziel kam und seinen 13. Platz im Gesamtklassement behauptete, als positives Zeichen, sondern auch den gesamten Auftritt von DSM. “Ich habe ein Team gesehen, das gut zusammen gefahren ist. Wir sind in guter Verfassung und freuen uns auf den ersten Ruhetag, aber auch auf die zweite und dritte Woche“, sagte der 29-jährige Kölner.

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