Jumbo-Devo-Auftaktsieg bei Kreiz Breizh

Heßmann will das Führungstrikot offensiv verteidigen

Foto zu dem Text "Heßmann will das Führungstrikot offensiv verteidigen"
Teamchef Robert Wagner (Jumbo - Visma Development, re.) mit Michel Heßmann und Maurice Ballerstedt | Foto: Cor Vos

31.07.2021  |  (rsn) - Michel Heßmann (Jumbo Visma Development) nimmt im Weißen Trikot des Spitzenreiters die 2. Etappe der französischen Rundfahrt Kreiz Breizh (2.2) in Angriff. Das Team des 20-Jährigen entschied zum Auftakt das 12,5 Kilometer lange Mannschaftszeitfahren für sich, wobei Heßmann als erster über die Ziellinie fuhr. Die von Robert Wagner geleitete Equipe, zu der mit Maurice Ballerstedt noch ein zweiter deutscher Fahrer zählt, verwies mit 19 Sekunden Vorsprung das Team Riwal auf Rang zwei.

"Wir wollten bei diesem Mannschaftszeitfahren gut sein, da wir Spezialisten in dieser Disziplin sind. Das war unser großes Ziel. Wir hätten aber nicht gedacht, dass wir so einen großen Vorsprung haben würden, da auch nicht alles perfekt lief", erklärte Heßmann, der sich im Juni den Titel als Deutscher U23-Zeitfahrmeister gesichert hatte .

Ähnlich bewertete sein Teamchef die Vorstellung. "Wir sind glücklich, mit einem solch großen Vorsprung gewonnen zu haben, das war nicht zu erwarten gewesen. Wir haben technisch doch ein paar Fehler gemacht. Wir sind nur mit vier Fahrern ins Ziel gekommen und haben den ersten Mann schon früh verloren, die letzten fünf Kilometer waren wir nur noch in der Mindestzahl unterwegs", so Wagner, dessen Equipe schon zuletzt das Mannschaftszeitfahren bei der Tour Alsace gewonnen hatte.

Der Vorsprung auf die Konkurrenz ist durch den deutlichen Auftaktsieg komfortabel, dazu noch liegen Ballerstedt, Mick van Dijke und Tim van Dijke zeitgleich an der Spitze, wodurch sich auf den kommenden drei Etappen taktische Möglichkeiten eröffnen. "Es wird aber hart werden, in der Bretagne geht es nur rauf und runter. Wir haben gezeigt, dass wir im Mannschaftszeitfahren stark sind, aber an den nächsten Tagen kann es schon wieder ganz anders aussehen", zeigte sich Wagner zurückhaltend. Nur auf Verteidigung des Führungstrikots will Heßmann aber nicht fahren. "Wir wollen versuchen, in die Offensive zu gehen und das Rennen spannend zu machen“, kündigte der Spitzenreiter an.

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