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25.11.2021 | (rsn) - Vor zwölf Monaten bilanzierte Silvan Dillier sein Radsportjahr mit den Worten "eine spezielle Saison, die beschissen zu Ende ging". Im November 2021 blickte der mittlerweile für Alpecin - Fenix fahrende Schweizer geradezu euphorisch auf sein sportliches Schaffen zurück.
"Meine erste Saison mit Alpecin - Fenix war der Oberhammer! So viele Siege bei so vielen großen Rennen, das war grandios", freute sich Dillier gegenüber radsport-news.com vor allem über die zahlreichen Erfolge seiner Kapitäne Mathieu van der Poel, Jasper Philipsen und Tim Merlier. "Ich weiß gar nicht, wo ich da beim Aufzählen anfangen soll, aber die Etappensiege bei der Tour de France waren aber ganz sicher vorne dabei", fügte er an.
Doch auch Dillier selbst konnte sich in die Siegerlisten eintragen. So gewann er im Juni zum zweiten Mal nach 2017 die Schweizer Straßenmeisterschaften. "Der Schweizer Meistertitel war natürlich mein persönliches Highlight", blickte der Eidgenosse auf seinen ersten Sieg seit mehr als drei Jahren zurück.
Bei Alpecin - Fenix genoss der Neuzugang vom ersten Tag an große Wertschätzung und kam sowohl bei den bedeutenden Frühjahrsklassikern als auch der Tour de Suisse sowie der Tour de France zum Einsatz. Zum Saisonende kamen noch Starts bei der der Straßen-WM in Flandern sowie bei Paris-Roubaix dazu.
Auch zwei Verletzungen konnten das posirtive Bild nicht trüben
Bei der “Königin der Klassiker“ stellte sich der Zweite von 2018 ganz in den Dienst seines Kapitäns van der Poel, der im Velodrom von Roubaix am Ende eines denkwürdigen Rennens schließlich Dritter wurde. Das WM-Straßenrennen in Leuven beendete Dillier auf Rang 45 zeitgleich mit seinem Teamkollegen Stefan Küng, der auf Platz 41 bester Schweizer war.
Angesichts dieser Bilanz konnte Dillier auch zwei Rückschläge leicht verkraften. Bei Kuurne - Brüssel - Kuurne Ende Februar zog er sich einen Schlüsselbeinbruch zu, nur rund sechs Wochen später, nachdem er sich gerade wieder zurückgekämpft hatte, stürzte Dillier auch bei der Flandern-Rundfahrt und verletzte sich am Knie und fiel rund zwei Monate aus.
Für sein zweites Jahr bei Alpecin - Fenix hat sich der Aargauer, dessen Vertrag noch bis Ende 2023 gültig ist, viel vorgenommen. Ausgesprochen selbstbewusst kündigte er an: "Ich will Rennen gewinnen, mit dem Team, aber auch ich selbst."
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