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13.01.2026 | (rsn) – Keine zwei Wochen nach seinem Knöchelbruch, den er sich beim Zilvermeecross zugezogen hatte, ist Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) wieder zurück auf dem Rad und trainiert derzeit mit einem Teil seines Teams in Spanien, um sich dort auf seine Klassikerkampagne vorzubereiten.
Die beginnt trotz der Verletzung wie geplant zum Openingsweekend am 28. Februar beim Omloop Nieuwsblad und führt von dort nach Italien, wo van Aert am 7. März bei Strade Bianche antritt, gefolgt von der Fernfahrt Tirreno-Adriatico (9. - 15. März) und Mailand-Sanremo (21. März), dem ersten von drei Monumenten, die der Belgier in seiner zehnten Profisaison bestreiten wird. Die beiden weiteren, die Flandern-Rundfahrt am 5. April sowie Paris-Roubaix (12. April), genau eine Woche später, bilden die Höhepunkte seines Frühjahrs.
Insgesamt aber möchte van Aert “von Omloop Het Nieuwsblad bis Paris-Roubaix in Bestform sein. Ich will überall glänzen und jede sich bietende Chance nutzen“, sagte der 31-Jährige am Medientag seines Teams in La Nucia. Das gilt auch für Strade Bianche und Mailand-Sanremo, die van Aert im Coronajahr 2020 jeweils gewinnen konnte.
“Nach meinem Sieg in Siena beim Giro d’Italia (2025, 9. Etappe, d. Red.) wurde mir klar, dass die Strade Bianche trotz der Streckenänderungen immer noch meinen Stärken entgegenkommt. Ich denke, Strade Bianche und Mailand-Sanremo gehören zu den besten Rennen der Saison, deshalb möchte ich sie nächstes Jahr auf keinen Fall verpassen“, so der zehnmalige-Tour-Etappensieger, der auch diesmal wieder im Sommer die Frankreich-Rundfahrt und im Herbst die Vuelta a Espana bestreiten wird.
“Wenn ich mir die Strecke der Tour de France ansehe, reizt mich sofort das Mannschaftszeitfahren (Auftakt in Barcelona, d. Red.)“, sagte van Aert und fügte an: “Bei meiner ersten Tour de France 2019 war das Mannschaftszeitfahren in Brüssel die 2. Etappe, und wir haben es gewonnen. Ich erinnere mich noch immer sehr gern daran zurück“, so van Aert, der aber auch einige weitere Chancen sieht, “selbst einen Etappensieg zu holen.“
Mit der letzten Grand Tour des Jahres hat van Aert “noch eine Rechnung offen“, wie er anmerkte. Als Führender der Berg- und Punktewertung musste er auf der damaligen 16. Etappe nach einem Sturz mit einer schweren Knieverletzung aufgeben. “Es war ein schmerzhafter Abschied, aber ich komme hochmotiviert zurück. Wir können dort mit dem Team definitiv etwas Großartiges erreichen“, sagte van Aert, der bei der Vuelta eine Doppelspitze mit dem Grand-Tour-Debütanten Matthew Brennan bilden soll.
Die Spanien-Rundfahrt will er dann auch noch zur Vorbereitung auf die Straßen-WM in Montréal nutzen. “Die Vuelta ist für mich die ideale Vorbereitung, um dort in Bestform zu sein“ sagte van Aert mit Blick auf das Straßenrennen am 27. September. Als größtes Ziel nannte er einen Sieg bei einem Monument, wobei er die Flandern-Rundfahrt oder Paris-Roubaix meinte.
Es wäre “die Krönung meiner Karriere, aber vor allem hoffe ich auf eine konstante Saison. Die letzten Jahre hatten ihre Höhen und Tiefen, deshalb träume ich vor allem von einer unbeschwerten Saison. Dann werden die Ergebnisse von selbst kommen“, schloss van Aert.
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