Red-Bull-Profi Boichis wird Vierter

Coppi e Bartali: Laurance gewinnt Auftakt vor Schmid

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Axel Laurance (Ineos Grenadiers) hat der Auftakt der Settimana Coppi e Bartali gewonnen. | Foto: Cor Vos

25.03.2026  |  (rsn) – Axel Laurance (Ineos Grenadiers) hat den Auftakt der 41. Settimana Internazionale Coppi e Bartali (2.1) für sich entschieden. Der 24-jährige Franzose gewann die 1. Etappe über 161,1 Kilometer von Barbaresco nach Barolo im Sprint deutlich vor dem Schweizer Meister Mauro Schmid (Jayco – AlUla) und übernahm auch die Führung im Gesamtklassement.

Dritter wurde der Italiener Diego Ulissi (XDS – Astana), gefolgt von Laurances Landsmann Adrien Boichis, der im Trikot von Red Bull – Bora – hansgrohe sein bisher bestes Saisonergebnis egalisierte und wie schon bei der Trofeo Calvia auf Mallorca Vierter wurde.

In der Gesamtwertung liegt Laurance vier Sekunden vor Schmid und derer sechs vor Ulissi, der die Settimana Coppi e Bartali vor 13 Jahren schon einmal gewinnen konnte und die Rundfahrt weitere drei Mal auf dem Podium beendete – zuletzt 2024 als Dritter. Der 23-jährige Boichis folgt auf Rang vier (+0:10) und ist erster Führender der Nachwuchswertung.

Immerhin sieben WorldTour-Teams traten zur fünftägigen italienischen Rundfahrt an, darunter Visma – Lease a Bike (mit Anton Schiffer), Red Bull – Bora – hansgrohe (mit Emil Herzog und Ben Zwiehoff) und Soudal - Quick-Step (mit Max Schachmann). Lennart Jasch, der fünfte deutsche Teilnehmer, startete im Trikot des Tudor-U23-Teams.

Das Streckenprofil der 1. Etappe der Settimana Coppi e Bartali Mailand-Turin | Foto: Veranstalter

Schiffers Mannschaftskollege Patryk Goszczurny gehörte zur siebenköpfigen Gruppe des Tages, die vom Feld aber keinen komfortablen Vorsprung zugestanden bekam. Der 20-jährige Pole sammelte unterwegs an den Anstiegen zwölf Punkte und übernahm damit die Führung in der Bergwertung.

Die Ausreißer hielten sich bis kurz vor dem letzten Anstieg des Tages vorn, ehe sie 15 Kilometer vor dem Ziel gestellt wurden, weil vor allem Red Bull und Ineos Tempo bolzten. Es war schließlich das englische Team, das Laurance den Sprint vorbereitete, den dieser mit seinem zweiten Saisonsieg abschloss.

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