Zwei Stürze auf dem Schlusskilometer

Müller muss sich in Fourmies nur de Kleijn geschlagen geben

Von Kevin Kempf

Foto zu dem Text "Müller muss sich in Fourmies nur de Kleijn geschlagen geben"
Arvid de Kleijn (Tudor) und Tobias Müller (UNibet - Rose Rockets, rechts) im Schlussprint. | Foto: Cor Vos

13.09.2026  |  (rsn) – Tobias Müller (Unibet – Rose Rockets) ist beim GP Fourmies (1.Pro) knapp an einer Sensation vorbeigesprintet. Der Neoprofi war nach 200 Kilometern in Fourmies früh losgespurtet und musste auf den letzten Metern nur noch Arvid de Kleijn (Tudor) passieren lassen. Der Niederländer feierte beim Rennen in Nordfrankreich seinen zweiten Erfolg nach 2024, der zugleich sein erster Saisonsieg war.

Das Podium komplettierte Ethan Vernon (NSN) vor Pavel Bittner (Picnic – PostNL) und Matteo Moschetti (Pinarello – Q36.5). Zwei Stürze brachten das Peloton auf den letzten 1.000 Metern durcheinander. So gerieten unter anderem die beiden Topfavoriten Paul Magnier (Soudal – Quick-Step) und Olav Kooij (Decathlon – CMA CGM) ins Hintertreffen.

“Das fühlt sich großartig ein. Ich hatte ein wirklich schweres Jahr. Es ist toll, dass ich jetzt wieder auf einem guten Level zurück bin. Das Rennen war schwer und ich bin superhappy, dass ich die unglaubliche Arbeit des Teams vollenden kann“, freute sich der Niederländer im Ziel-Interview. 

Eine Runde vor Schluss bildete sich eine rund 20-köpfige Gruppe. in der Tudor mit Luca Mozzato vertreten war. “Ich hatte Vertrauen, dass Luca gewinnen kann, falls die Gruppe durchkommt. Es war keine schlechte Situation für uns. Denn als alles wieder zusammenkam, war ich da.“, analysierte der 32-Jährge.

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