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25.10.2026 | (rsn) – Die Niederländerin Lucinda Brand (Baloise – Het Poetsbureau Lions) hat zum Auftakt der Superprestige-Serie in Overijse schon früh für klare Verhältnisse gesorgt und sich als Solistin den Sieg beim Druivencross gesichert. In Overijse bei Brüssel attackierte die Weltmeisterin zur Hälfte des Rennens aus einer siebenköpfigen Spitzengruppe heraus und konnte schließlich zum bereits dritten Mal in der Crosssaison 2026/27 jubeln.
Mit 17 Sekunden Rückstand wurde Aniek van Alphen (777) Zweite vor Europameisterin Inge van der Heijden (Fenix – Premier Tech / +0:36), die das niederländische Podium komplettierte. Rang vier belegte die Französin Amadine Fouquenet (Pauwels Sauzen - Altez Industriebouw / +1:04)), gefolgt von der Niederländerin Denise Betsema (De Ceuster Bouwkranen/ +1:07).
Dagegen musste sich die Niederländische Meisterin Ceylin del Carmen Alvarado (Fenix – Premier Tech), die gestern noch den HG-Cross in Heerde gewonnen hatte, diesmal mit Rang acht (+1:50) begnügen.
“Ich bin sehr glücklich. Ich mag diese Strecke sehr“, sagte die 37-jährige Brand im Ziel über ihren bereits dritten Sieg in Overijse, der zugleich der 91. Ihrer Karriere war. “Nach dem Regen der letzten Tage war der Boden viel trockener als ich es erwartet hatte. Aber ich hatte gute Beine und es hat gereicht für einen schönen Sieg.“
Nach dem ersten von acht Superprestige-Läufen dieses Winters führt Brand die Gesamtwertung vor Vorjahressiegerin van Alphen und van der Heijden an. Das zweite Rennen der Serie findet am 5. November in Middelkerke statt.
Fouquenet hatte den besten Start und führte bei erneut trockenen Herbstwetter das aus nur 25 Frauen bestehende Feld in den frühen ersten Anstieg, in dem sich die Französin gemeinsam mit Brand, van der Heijden und Betsema absetzen konnte.
Dagegen fanden sich van Alpen, Kristyna Zemanova (Crelan – Corendon) Alvarado in der Gruppe der Verfolgerinnen wieder. Am Ende der ersten Runde lag das Spitzenquartett nur um wenige Sekunden vorn. Kurz darauf schaffte van Alphen den Anschluss und übernahm sofort die Spitze, ehe wenig später auch Zemanova und dann auch Alicia Franck (Lotto - X-Oats Athletes For Hope) herankamen. Alvarado dagegen schaffte es nicht, die Lücke zu schließen und spielte fortan keine Rolle mehr.
Nach einer Tempoverschärfung durch van Alphen ging die Weltmeisterin in der dritten von sechs Runden erstmals in die Offensive. Nur van Alphen und van der Heijden konnten mit Mühe folgen. Doch Brand hielt auf dem schweren Kurs das Tempo hoch und schüttelte ihre Begleiterinnen schließlich ab. Eingangs der vierten Runde betrug ihr Vorsprung rund fünf Sekunden und wuchs in der Folge weiter an.
Hinter der überlegenen Brand duellierten sich – allerdings nur kurzzeitig - van Alpen und van der Heijden um Rang zwei sowie Zemaonva und Betsema um den fünften Platz. Van Alphen löste sich auf der vorletzten Runde von ihrer Begleiterin, Betsema wurde zunächst die Tschechische Meisterin los, fiel dann aber wegen eines Problems mit ihrer Pedale zurück und musste auch noch Fouquenet an sich vorbeiziehen lassen.
Vorn zog Brand dagegen einsam ihre Kreise und erreichte das Ziel schließlich mit knapp 17 Sekunden Vorsprung auf die Superprestige-Gesamtsiegerin der vergangenen Saison. Weitere 16 Sekunden dahinter wurde van der Heijden Dritte vor Fouquenet, die mit einem starken Finale noch Rang vier belegte.
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