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23.02.2004 | Margaret Hemsley hat auch nach dem zweiten Tagesabschnitt der „Geelong Tour 2004“ in ihrem Heimatland Australien ihren Top-Ten-Platz verteidigt. Auf der heutigen zweiten Etappe, einem 30 Kilometer langen Kriterium in Port Arlington, fuhr die Australierin zusammen mit ihren Teamkolleginnen im Hauptfeld zeitgleich mit der Siegerin ins Ziel und liegt weiterhin auf Platz acht des Gesamtklassements. Siegerin im Massenendspurt wurde die Australierin Oenone Wood vom Australian Institute of Sports vor Katherine Bates (NSW) und Rochelle Gilmore (SATS).
„Es macht soviel Spaß mit meiner Mannschaft hier in meinem Heimatland zu starten“, freut sich Hemsley. „Nach der langen Zeit, die ich hier unten alleine trainiere und Rennen fahre, haben wir schnell wieder zu einer Einheit gefunden. Das macht Hoffnung auf ein gutes Abschneiden beim Weltcuprennen am nächsten Sonntag. Die Australierinnen sind zu diesem Zeitpunkt alle sehr stark, da wir in unserem Sommer schon viele Rennen bestritten haben, aber auch wir werden von Tag zu Tag besser.“
Die erste Etappe beendete Margaret Hemsley, die diese Rundfahrt vor einem Jahr als Gesamtdritte beendete und einen Etappensieg feierte, auf dem achten Rang. Beim Kampf gegen die Uhr, einem Einzelzeitfahren über acht Kilometer an der Hafenstrasse von Port Arlington, hatte die Australierin einen Rückstand von 23 Sekunden auf Katie Mactier (Team Jayco/AUS). Auf den Plätzen zwei und drei fuhren mit Kathy Watt (3 Sekunden zurück/Freedom Machine) und Louise Yaxlex (6 Sekunden zurück/Jayco) ebenfalls australische Fahrerinnen. Judith Arndt kam als zweitbeste Nürnberger-Athletin mit einem Rückstand von 31 Sekunden auf Rang 15 ins Ziel.
Die Entscheidung über den Gesamtsieg fällt an den nächsten beiden Tagen. Die morgige dritte Etappe verläuft über achtzig Kilometer südlich von Barwon Heads. Die vierte und letzte Etappe mit dem berüchtigten Anstieg auf den Mount Wallace über 115 Kilometer beginnt und endet in Lara.
Der Startschuss zu den einzelnen Etappen fällt auf Grund der extremen Wetterbedingungen mit Temperaturen bis 45 Grad Celsius am späten Nachmittag. Zudem haben die Athletinnen auf den Kursen, die zum Teil unmittelbar an der Küste verlaufen, mit starken Windverhältnissen zu kämpfen.
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