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14.06.2004 | Für die Tour-Favoriten endete gestern eine turbulente Woche.
Lance Armstrong: Der Champion musste am Mont Ventoux zwar eine herbe Niederlage einstecken, macht aber weiter einen ruhigen und zuversichtlichen Eindruck. Trotzdem verläuft die letzte Phase der Vorbereitung für Armstrong-Verhältnisse ungewöhnlich stockend. Außerdem kommen die Doping-Vorwürfe der ehemaligen US-Postal-Physiotherapeutin zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Volle Konzentration auf die Tour de France scheint nötiger, aber auch schwieriger denn je. Armstrong selber gesteht, vor der schwersten Tour de France seines Lebens zu stehen.
Jan Ullrich:Mit zwiespältigen Gefühlen dürfte der Olympiasieger und Tour-de-France-Gewinner seinen gestrigen Arbeitstag beendet haben. Weiterhin in Gold bei der Schweiz-Rundfahrt – aber für den Rest der Woche ohne seinen wichtigsten Helfer Alexander Winokurov, der schwer stürzte und ausschied. Ullrich kritisierte zwar die Veranstalter wegen seiner Meinung nach unzureichender Absicherungen scharf, aber lange darf er nicht hadern, denn in den nächsten Tagen stehen schwere Bergetappen auf dem Programm, die einen echten Prüfstein für den Wahlschweizer darstellen.
Alexander Winokurov: Aus der Traum von einem erneuten Gesamtsieg bei der Tour de Suisse. Eine Verkehrsinsel auf der 2. Etappe wurde dem Kasachen bei Tempo 50 zum Verhängnis. Winokurov trug eine Gehirnerschütterung, ein Schultereckgelenk-Sprengung und Abschürfungen im Gesicht davon. Er wird mindestens zwei bis drei Tage im Krankenhaus bleiben müssen.
Tyler Hamilton: Alles im grünen Bereich für den amerikanischen Kapitän des Schweizer Teams Phonak. Hamilton beendete die Dauphiné als Gesamtzweiter und dürfte noch nie ein ernsthafterer Anwärter auf den Tour –Sieg gewesen sein als in diesem Jahr. Für Hamilton sprechen seine Ausgeglichenheit, seine Erfahrung - und ein bärenstarkes Team, in dem ein absoluter Top-Fahrer wie Oscar Sevilla bereit ist, eigene Ambitionen zugunsten seines Kapitäns zurückzustellen.
Iban Mayo: Armstrong ist bezwungen – allerdings nur in einem, wenn auch schweren, Vorbereitungsrennen für die Tour de France. Der Baske siegte in souveräner Manier, brachte dem fünfmaligen Tour-Sieger am Mont Ventoux eine bittere Niederlage bei und ließ zu keinem Zeitpunkt der Dauphiné Zweifel an seinem Leistungsvermögen aufkommen. Mayo hat sein Gesellenstück abgeliefert, jetzt steht im Juli die Meisterprüfung auf dem Programm.
Jörg Jaksche: Der Ansbacher hat die Dauphiné –Rundfahrt nicht beendet, für ihn war noch auf der letzten Etappe vorzeitig Schluss. Als Kapitän ist er nicht vorgesehen. Teamchef Bjaerne Riss nannte Ivan Basso und Carlos Sastre als seine Fahrer für das Gesamtklassement.
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Berlin (dpa) - Der 23-jährige Fabian Wegmann, Gewinner des Berg-Trikots beim vergangenen Giro d`Italia, steht vor seinem Tour de France-Debüt. Der Radprofi aus Münster soll bei seinem Team Gerolste
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